16. März 2011

Mercedes Sprinter und Viano unterstützen B-Klasse F-Cell bei Welttour

Mercedes-Benz F-CELL mit Elektroantrieb

Mercedes-Benz F-CELL World Drive – Auf dem Weg von Stuttgart nach Reims. Foto: Daimler/Auto-Reporter.NET

Hohe Aufmerksamkeit erleben derzeit drei Mercedes-Benz-Fahrzeuge vom Typ B-Klasse F-Cell bei ihrer emissionsfreien Fahrt um die Welt. Bei dieser 30.000 Kilometer-Tour durch vier Kontinente und 14 Länder werden sie von acht Mercedes-Benz-Transportern begleitet. Ganz im Stile einer guten Mannschaft bieten vier Sprinter und vier Viano ihren Pkw-Kollegen alle notwendige Unterstützung und helfen so, die technische Reife des emissionsfreien Elektroantriebs mit Brennstoffzelle und die Alltagstauglichkeit dieser Fahrzeuge zu demonstrieren.

Hauptaufgabe der Transporter ist die Betankung der F-CELL B-Klasse mit Wasserstoff. Denn weltweit gibt es bisher nur 200 Tankstellen, an denen Brennstoffzellenfahrzeuge mit diesem speziellen Kraftstoff versorgt werden können. Die Lösung dieser logistischen Herausforderung bietet ein speziell konstruierter Sprinter 519 CDI (4×4), der mit einer mobilen Betankungseinheit ausgerüstet wurde. Der 190 PS (140 kW) starke Dreiliter-Turbodiesel erlaubt ein hohes Reisetempo, sodass der Kontakt zu den F-CELL-Fahrzeugen nicht abreißt. Die B-Klasse F-Cell hat eine Reichweite von rund 400 Kilometern. Leere Tanks können in rund drei Minuten aufgefüllt werden.

Die Betankungseinheit ist von Mercedes in enger Zusammenarbeit mit der Linde Group entwickelt worden, die dank ihres Wasserstoff-Know-hows und auch wegen ihrer internationalen Präsenz die Versorgung mit Wasserstoff auf der ganzen Tour um die Welt sicherstellt. Dieser Sprinter wird auch zwischen den Kontinenten in der Nähe der F-Cell-Fahrzeuge bleiben. Wichtig waren deshalb auch seine kompakten Abmessungen für den Flugzeugtransport zwischen Lissabon und Miami, Vancouver und Sydney sowie Perth und Schanghai.

Die Zukunft soll anders aussehen. Die Fahrt des F-Cell Konvois ist auch ein Signal für den Aufbau einer flächendeckenden Infrastruktur zur Betankung der Brennstoffzellenfahrzeuge. Denn nur mit einem bedarfsgerechten Wasserstoff-Tankstellen-Netz wird diese Form der Elektromobilität realisierbar sein. Ein weiterer Sprinter vom Typ 319 CDI (4×4) hat alle Ersatzteile an Bord, die im Zusammenhang mit dem zukunftsweisenden Antrieb der Fahrzeuge stehen. Zwei Sprinter 518 CDI und 316 CDI rollen als Servicefahrzeuge in diesem exklusiven Feld mit.

Die drei F-CELL-Fahrzeuge und ihre acht Begleiter haben Stuttgart am 30. Januar 2011 verlassen. Die Route ist Tag für Tag genau geplant. Zunächst rollte der Tross über Paris, Barcelona und Madrid bis Lissabon. Einen Monat ist für die Tour durch Amerika angesetzt. Fort Lauderdale, Los Angeles, Vancouver lauten einige Stationen der 7.500 Kilometer langen Strecke. Mehr als 5.000 Kilometer werden auf dem australischen Kontinent von Sidney und Melbourne bis Perth zurückgelegt.

Auf dem asiatischen Kontinent beginnt die 10.000-Kilometer-Route in Schanghai. In China wird auch Peking angesteuert, später die kasachischen Städte Almaty und Astana. Moskau und St. Petersburg werden in Russland passiert, zurück in Europa wird Finnland angefahren, dann Schweden, Norwegen und Dänemark. Über Hamburg geht es am letzten der 70 vorgesehenen Fahrtage zurück nach Stuttgart, wo die F-CELL B-Klasse in Begleitung der Viano und der Sprinter-Transporter Anfang Juni erwartet wird. (Auto-Reporter.NET/hhg)

Alternative Antriebe Brennstoffzelle / Elektroantrieb / Mercedes-Benz B-Klasse F-Cell / Mercedes-Benz Sprinter / Mercedes-Benz Viano / Wasserstoffantrieb /

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