2. September 2011

Nissan Leaf als Stromlieferant

Nissan Leaf mit Elektroantrieb

Der Nissan Leaf speichert den Strom.

Nissan hat ein System entwickelt, das die Versorgung von Privathaushalten mit Strom aus der Lithium-Ionen-Batterie eines Elektroautos ermöglicht und den Nissan Leaf so zum Energielieferanten macht. Damit ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Null-Emissions-Gesellschaft gelungen.

Das neue System wird derzeit im sogenannten Kan-kan-kyo-Haus auf seine volle Anbindung an gängige Energiesysteme getestet. Das Musterhaus befindet sich auf dem Gelände der Nissan Unternehmenszentrale in Yokohama und ist Teil des Projektes, möglichst umweltfreundlich zu leben. In Zusammenarbeit mit verschiedenen Partnern soll das System noch im laufenden Geschäftsjahr zur Marktreife gebracht werden.

Über ein entsprechendes Verbindungsstück an der Schnellladestation für den Nissan Leaf kann die im Elektroauto gespeicherte Energie in das Haushaltsenergiesystem eingespeist werden. Die Anforderungen der CHAdeMO Gesellschaft für Schnelladegeräte, die eine breite Einsatzfähigkeit, hohe Sicherheit und Funktionsfähigkeit weltweit garantieren, werden erfüllt.

Mit dem System kann der Leaf als elektrischer Speicher genutzt werden, um in herkömmlichen Privathaushalten Strom im Falle von Energieengpässen durch den Versorger oder gar eines Stromausfalls bereitzustellen. Die Lithium-Ionen-Batterie hat eine Leistungskapazität von 24 Kilowattstunden, was beispielsweise den Energiebedarf eines gewöhnlichen japanischen Haushalts für rund zwei Tage abdeckt.

Mit dem System ist nicht nur die Energiebereitstellung durch das Elektrofahrzeug möglich; umgekehrt kann auch das Elektroauto mit Strom versorgt werden. Wer bereits Besitzer eines Leaf ist, wird das neue System ebenfalls nutzen können. (Auto-Reporter.NET/hhg)

Alternative Antriebe Elektroauto / Energie / Lithium-Ionen-Batterie / Nissan / Nissan Leaf /

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