1. Dezember 2011

Renault wertet Scénic auf und senkt Verbrauch

Renault führt im Januar 2012 in Deutschland einen deutlich aufgewerteten Modelljahrgang des Scénic und Grand Scénic ein. Mit der neuen Dieselmotorisierung Energy dCi 110 benötigt der Kompaktvan nach EU-Norm 4,1 Liter Kraftstoff pro 100 Kilometer und setzt damit den Bestwert im Segment. Gleiches gilt für die CO2-Emissionen von 105 Gramm pro Kilometer. Das Visio-System mit Spurhalte- und Fernlichtassistent sowie die noch markanter gezeichnete Front- und Heckpartie werten Europas meistverkauften Kompaktvan weiter auf.

Bilder: Renault Scénic & Grand Scénic

Das neue Energy dCi 110-Aggregat ist eine Weiterentwicklung des 1.5 dCi-Turbodiesel und kommt im Scénic als erstem Modell zum Einsatz. Die Verbrauchsreduzierung beträgt zwölf Prozent. Gleichzeitig steigt das Maximaldrehmoment um 20 Newtonmeter auf 260 Nm bei 1750 U/min. Alternativ steht das Energy dCi 130-Aggregat (4,4 l/100 km; 114 g CO2/km) zur Verfügung.

Im Frühjahr 2012 ergänzt darüber hinaus der Benzin-Direkteinspritzer Energy TCe 115 die Motorenpalette. Der 1,2-Liter-Turbomotor zeichnet sich im Vergleich zum Vorgängertriebwerk mit 1,6 Liter Hubraum durch einen 20 Prozent niedrigeren Verbrauch bei unveränderten Fahrleistungen aus. Er benötigt 5,8 Liter je 100 Kilometer und stößt entsprechend 135 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus. Zum serienmäßigen Energy-Technikpaket zählen unter anderem die Start & Stopp-Automatik sowie das Generator-Management zur Rückgewinnung von Bewegungsenergie beim Bremsen und im Schubbetrieb.

Das neue kamerabasierte Visio-System erhöht und dazu beitragen kann, Unfälle zu verhindern. Das kamerabasierte System beinhaltet den Spurhalte- und den Fernlicht-Assistenten. Der Spurhalte-Assistent aktiviert bei Gefahr ein akustisches und visuelles Warnsignal. Der Fernlicht-Assistent erkennt die Lichter entgegenkommender Fahrzeuge ebenso wie nächtliche Straßenbeleuchtung und blendet gegebenenfalls die Scheinwerfer ab.

Ab Werk ist die Baureihe mit der Berganfahrhilfe Hill Start Assist ausgerüstet. Sie schaltet sich automatisch ein, sobald das Fahrzeug an Steigungen stoppt, und hält das Fahrzeug zwei Sekunden lang fest, bis der Fahrer wieder anfährt.

Die neue Generation des Scénic und Grand Scénic ist an der modifizierten Frontpartie zu erkennen. Optional sind LED-Tagfahrlichter verfügbar. Beim Scénic kennzeichnet zusätzlich die modifizierte Heckansicht mit neuen Rücklichtern den neuen Modeljahrgang. je nach Ausstattung komplettieren darüber hinaus Karosserie- und Anbauteile in Glanz-Schwarz sowie Chromelemente an Front, Heckklappe und Seitenschutzleisten den optischen Auftritt. Bei der Langversion Grand Scénic unterstreicht die von horizontalen Linien geprägte Front den eigenständigen Charakter.

Aufgrund des großen Erfolgs bleiben die bisherigen Sondermodelle der Bose-Edition im Programm. Das High-End-Soundsystem bietet neben der digitalen Klangverstärkung und -verarbeitung unter anderem neun Lautsprecher, darunter vier Neodym-Hochtöner und drei Neodym-Breitbandlautsprecher.

Speziell für Flottenkunden hat Renault das Fleet Asset Management aufgelegt. Dieser Service gibt einmal täglich automatisch Auskunft über die Fahrzeugnutzung, ohne dass der Fahrer selbst aktiv werden muss. Auf diese Weise erhält der Fuhrparkleiter zu jedem Fahrzeug rund 30 Informationen, wie etwa die gefahrenen Kilometer, den Kraftstoffverbrauch oder den Ölstand, und kann so seine Flotte optimal einsetzen. Das Fleet Asset Management ist voraussichtlich ab Frühjahr 2012 verfügbar.

Renault fertigt den Scénic im nordfranzösischen Douai. Seit dem Start der aktuellen Modellgeneration im Jahr 2009 setzte Renault über 400 000 Einheiten beider Längenvarianten ab. Damit sind Scénic und Grand Scénic die meistverkauften Fahrzeuge ihrer Klasse in Europa. Seit dem Debüt der ersten Scénic-Generation 1996, dem ersten Kompaktvan der Welt und damit Pionier einer neuen Fahrzeugklasse, fanden rund 3,9 Millionen Einheiten einen Käufer. (ampnet/jri)

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