12. September 2012

ZF und Liu Gong gründen weiteres Joint Venture

ZF Liuzhou Axle entwickelt und produziert Baumaschinen-Achsen für den chinesischen Markt (von links): Klaus Billetter, CFO der Region Asien-Pazifik, und ZF-Vorstand Wilhelm Rehm sowie Liu-Gong-Vorsitzender Wang Xiaohua und dessen Stellvertreter Zeng Guang’an bei der Vertragsunterzeichnung. Foto: Auto-Medienportal.Net/ZF

ZF und der chinesische Baumaschinenhersteller Liu Gong haben heute ein zweites Joint Venture gegründet. Das Unternehmen produziert eine speziell auf die Anforderungen des chinesischen Marktes zugeschnittene Radlader-Achse. Längerfristig sollen bei ZF Liuzhou Axle rund 190 Mitarbeiter beschäftigt sein und jährlich über 30 000 der neu konzipierten Achssysteme an den Liu Gong und den Drittmarkt liefern.

Ein zehnköpfiges Team mit Ingenieuren von ZF und Liu Gong hat seit Oktober 2011 die bestehenden Achsenmodelle des chinesischen Joint-Venture-Partners für Radlader gemeinsam weiterentwickelt. Dabei ist ein modulares Achsenkonzept entstanden, das die Möglichkeit bietet, mit einem hohen Anteil an Gleichlaufteilen neben der Standardausführung mit trockener Scheibenbremse (Basic Line) auch eine neue, technisch hochwertige Lösung mit nasser Lamellenbremse (High Line) darzustellen. Die Produktionskosten lassen sich mit diesem modularen Konzept erheblich senken. 3300 der neu konzipierten Achsen sollen 2014 das Produktionswerk in Liuzhou verlassen. Bis 2018 soll die Stückzahl auf jährlich über 30 000 steigen.

Schon seit 1995 betreiben ZF und Liu Gong bereits ein Gemeinschaftsunternehmen in Liuzhou, einer der bedeutendsten Industriestädte im Süden Chinas. 300 Mitarbeiter entwickeln und produzieren dort Baumaschinen-Getriebe und -Achsen für Liu Gong und Drittkunden. (ampnet/jri)

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