25. Februar 2013

Toyota Deutschland senkt seine Verkaufsziele

Toshiaki Yasuda von Toyota Deutschland

Toshiaki Yasuda, Präsident Toyota Deutschland. Foto: Toyota/Auto-Reporter.NET

Toyota Deutschland hat seine Verkaufsziele für das am 1. April beginnende neue Geschäftsjahr gesenkt. In einem Interview mit der Berliner Tageszeitung „Der Tagesspiegel“ sagte der Deutschland-Chef Toshiaki Yasuda, dass die ursprüngliche Planung von 90.000 Einheiten in dem schwierigen Umfeld nicht zu schaffen sei. Stattdessen wolle man nun rund 85.000 Verkäufe schaffen. Sollte dies gelingen, wären dies immerhin noch etwa 2.000 Einheiten mehr als der für das Ende März endende Geschäftsjahr 2012/2013 erwartete Absatz.

Gleichzeitig betonte Yasuda, dass Toyota in Deutschland im Geschäftsjahr 2012/2013 weiterhin schwarze Zahlen schreiben werde. „Wir werden“ so Yasuda, „erneut mit einem Gewinn und sogar etwas besser als im Vorjahr abschließen“.

Der Importeur setzt in Deutschland seine Hoffnungen vor allem auf die Hybrid-Modelle, mit dem sich der japanische Hersteller international ein hohes Maß an Reputation erworben hat. Für reine Elektroautos, so Yasuda, gebe es derzeit dagegen keine nennenswerte Nachfrage.

Während sich der Mutterkonzern nach einjähriger Pause vor General Motors und Volkswagen wieder weltweit an die Spitze der Autobauer geschoben hat, spielt Toyota in Deutschland keine wesentliche Rolle. In 2012 belegte man mit einem Marktanteil von 2,7 Prozent noch hinter Hyundai nur den neunten Platz in der Rangliste der meistverkaufenden Anbieter. (auto-reporter.NET/hhg)

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