1. März 2013

Erneute Razzia bei ThyssenKrupp – Absprachen bei Stahllieferungen für die Autoindustrie?

Der Stahlkonzern ThyssenKrupp ist erneut ins Visier des Bundeskartellamtes geraten. Die Behörde untersuchte am Donnerstag die Geschäftsräume von ThyssenKrupp Steel Europe in Duisburg, wobei es laut Durchsuchungsbeschluss um den Vorwurf von wettbewerbsbeschränkenden Absprachen zwischen Marktteilnehmern im Bereich bestimmter Stahllieferungen für die Auto-Industrie in Deutschland ging.

Foto. ThyssenKrupp/Auto-Reporter.NET

ThyssenKrupp veröffentlichte selbst die Durchsuchung und will die Behörde bei den Ermittlungen unterstützen. Kartellverstöße würden im Konzern in keiner Weise geduldet. Konzernchef Heinrich Hiesinger teilte ferner mit, dass bei ThyssenKrupp das Prinzip „Null Toleranz“ gelte und das Unternehmen hart durchgreifen werde, sollten sich die Vorwürfe bestätigen.

Nach Angaben des Bundeskartellamtes wurden zwei weitere Unternehmen der Stahlbranche durchsucht. Eines ist Voestalpine aus München, das die Razzia ebenfalls selbst mitteilte. (Auto-Reporter.NET/hhg)

Unternehmen Autoindustrie / Duisburg / Konzern / Stahl / ThyssenKrupp /

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.