1. März 2013

Deutsche Segler nutzen Audi-Windkanal

Das Windkanal von Audi

Susanne Beuke (links) und Tina Lutz im Windkanal. Foto: Audi/Auto-Reporter.NET

Eine Extraportion Wind gab es jetzt für das Audi Sailing Team Germany, das der Ingolstädter Automobilbauer seit 2010 unterstützt. Erstmals trainierten Mitglieder der Segel-Nationalmannschaft einen Tag lang im Windkanal der Technischen Entwicklung  von Audi. Dort also, wo sonst Serienfahrzeuge auf den Prüfstand kommen, aber auch schon Schwimmer, Ski- und Radsportler an der günstigsten aerodynamischen Haltung feilten.

Zwei Segelboote und ein Meer aus Daten – im hochmodernen Windkanal-Zentrum in Ingolstadt ging es ziemlich stürmisch zu. Nach ausgiebigen Vorbereitungen ließen sich vier junge Segelprofis aus dem Audi Sailing Team Germany auf einer 470er-Zweimann-Rennjolle und einem 49er-FX-Skiff viel Wind um die Ohren pusten. Ziel der Aktion: Körperhaltung von Steuermann und Vorschoter perfektionieren und die optimale Kleidungsvariante für bevorstehende Wettbewerbe finden.

Zur Crew im 470er gehörten Vorjahres-Olympiastarter Patrick Follmann und Nachwuchssegler Julian Stückl. Tina Lutz und Susann Beucke, die Siegerinnen der deutschen 49er-FX-Meisterschaften 2012, waren ebenfalls zum Test angereist

Vier Stunden lang spielten sie verschiedene Windszenarien durch, die im Vorjahr unter realen Bedingungen bei den Olympischen Sommerspielen in London und auf der Kieler Woche gemessen wurden. Erfolgreich trotzten die Segler mal stehend, mal sitzend oder über Bord hängend im Trapez dem starken Luftstrom aus der rund 2,6 Megawatt starken Turbine und stemmten sich in unterschiedlicher Segelkleidung Windgeschwindigkeiten von bis zu 60 km/h entgegen. Fazit aller Beteiligten: dieser Tag hat uns sehr geholfen, um unsere Haltung und damit auch unsere Leistung zu steigern. (auto-reporter.NET/hhg)

Unternehmen Audi / Windkanal /

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