7. März 2013

Mercedes-Benz erlebt schwachen Februar

Mercedes-Benz hat im Februar mit 90 083 weniger Fahrzeuge an Kunden ausgeliefert als im Februar des Vorjahres (95 647). Seit Jahresbeginn erreichte das Unternehmen mit 184 978 Einheiten in der Summe allerdings eine um 1,3 Prozent über dem Vorjahr liegende Höchstmarke. In Deutschland und Westeuropa entwickelte sich Mercedes-Benz besser als der Gesamtmarkt. In China fiel der Absatz deutlich schwächer aus. Besonders hoch waren dagegen die Verkäufe im vergangenen Monat in den USA, in Russland sowie in Japan.

Die Frontpartie des Mercedes-Benz CLA 250

Mercedes-Benz CLA 250. Foto: Auto-Medienportal.Net

In der NAFTA-Region (+18 Prozent) verbuchte Mercedes-Benz wieder einen Rekordmonat. In den USA legte die Marke im Februar um 21,9 Prozent auf 22 040 Fahrzeuge zu und ist damit seit Jahresanfang zulassungsstärkster Premiumhersteller. Auch in Mexiko (+13,3 Prozent) erreichte das Unternehmen neue Verkaufsbestwerte.

In der Region Asien/Pazifik sorgten insbesondere die Märkte Japan (+13,2 Prozent), Südkorea (+6,8 Prozent) sowie Australien (+30,8 Prozent) für starke Absatzimpulse. In China (inkl. Hongkong), wo das einwöchige chinesische Neujahrsfest im Februar statt wie letztes Jahr im Januar gefeiert wurde, verkaufte das Unternehmen nach einem sehr starken Vorjahresmonat 10 134 Fahrzeuge (19 205 E.).

Weiterhin positiv entwickelte sich der Absatz auf dem russischen Markt: Hier wurde mit 3055 verkauften Fahrzeugen ein neuer Bestwert erreicht (+17,3 Prozent). In der Türkei verkaufte Mercedes-Benz sogar knapp doppelt so viele Fahrzeuge wie im Vorjahresmonat (+95 Prozent). Auch in der Region Mittlerer Osten lieferte die Marke mit dem Stern noch einmal mehr Fahrzeuge aus als im Februar 2012 (+8,9 Prozent).

Im stark rückläufigen deutschen Markt (-10,3 Prozent) entwickelte sich die Marke im Februar besser als der Gesamtmarkt und steigerte ihren Marktanteil seit Jahresanfang auf nahezu 10 Prozent. Damit war Mercedes-Benz auch im vergangenen Monat zulassungsstärkster Premiumhersteller in Deutschland. Im Februar setzte das Unternehmen dort 15 321 Fahrzeuge ab (i.V. 17.993 E.). In Westeuropa (ohne Deutschland) behauptete sich Mercedes-Benz weiterhin entgegen dem negativen Markttrend und konnte Marktanteile hinzugewinnen. Mit 19 773 Einheiten lag der Absatz im Februar über Vorjahresniveau (+0,4 Prozent). In Großbritannien, dem zweitgrößten Markt für Mercedes-Benz in Westeuropa, verkaufte die Marke im Februar 10,6 Prozent mehr Pkw und sicherte sich damit die Marktführerschaft.

Mit 22 143 A- und B-Klassen wurden 41,4 Prozent mehr Fahrzeuge verkauft als im Vorjahresmonat. Um auch weiterhin die hohe Kundennachfrage nach A- und B-Klasse zu erfüllen, sind für das Werk Rastatt für dieses Jahr bereits 21 Sonderschichten geplant. Im Werk Kecskemét (Ungarn), das die B-Klasse und den CLA fertigt, wird ab April jeden Sonnabend in zusätzlichen Schichten produziert. Insgesamt wurden 22 264 Geländewagen mit Stern verkauft (+33,5 Prozent), wobei unter anderem der GLK (+46,9 Prozent), die G-Klasse (+110,3 Prozent) und die M-Klasse (+26,3 Prozent) neue Bestwerte verzeichneten. Im Werk Tuscaloosa (USA) wird dieses Jahr in 14 zusätzlichen Sonnabendschichten gearbeitet. Der Smart Fortwo verkaufte sich im Februar 7837 Mal (i.V. 8.426). Auf dem Heimatmarkt ist der Smart Fortwo weiterhin Marktführer unter den Elektrofahrzeugen. (ampnet/Sm)

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