14. März 2013

Porsche verbessert nochmals seinen 911 GT3

Der Porsche 911 GT3 R auf Basis der Modellgeneration 997 geht mit umfangreichen Verbesserungen in die Motorsportsaison 2013. Der erfolgreiche Kundensportrenner für die GT3-Klassen wirkt mit weit ausgestellten Kotflügeln vorne und hinten deutlich bulliger als sein Vorgänger. Die neue Aerodynamik bewirkt einen deutlich höheren Abtrieb, was höhere Kurvengeschwindigkeiten und spätere Bremspunkte erlaubt. Die breitere Spur sowie daran angepasste Räder sorgen für eine zusätzliche Verbesserung der Bodenhaftung.

Porsche 911 GT3 auf der Rennstrecke bei den Tests

Porsche 911 GT3. Foto: Porsche/Auto-Reporter.NET

Seit seiner Vorstellung im Jahr 2010 fahren Kundenteams in aller Welt mit dem 911 GT3 R von Erfolg zu Erfolg. Allein 2012 starteten Porsche-Kunden mit dem 500 PS starken, seriennahen Gran Turismo-Rennwagen bei 131 Rennen, erzielten in aller Welt 41 Siege und gewannen zahlreiche Meistertitel.

Für 2013 hat Porsche Motorsport die Aerodynamik der Karossiere signifikant weiterentwickelt. Die Bugverkleidung, die Kotflügel rundum, die Seitenschweller, die Heckverkleidung und der Unterboden mit Heckdiffusor erhielten Feinschliff im Windkanal. Der Heckflügel wurde auf Fahrzeugbreite vergrößert und für das optimale Zusammenspiel mit der neu gestalteten Karosserie positioniert.

Auch das Fahrwerk wurde modifiziert. So wuchs die Spur der Vorder- und Hinterachse um jeweils 50 Millimeter. Die Vorderachsfelgen weisen nun eine Breite von zwölf statt bisher 10,9 Zoll auf. Beim Radstand legte der neue 911 GT3 R zehn Millimeter zu. Der hocheffiziente Vierliter-Sechszylinder-Boxermotor leistet wie beim Vorgänger 368 KW (500 PS).

Das sequenziell schaltbare Porsche-Sechsgang-Klauengetriebe wird über Schaltpaddel am Lenkrad pneumatisch betätigt. Diese technische Lösung ermöglicht sehr schnelle und schonende Gangwechsel – ein Plus im Sinne hoher Betriebssicherheit und langer Lebensdauer. Ein Paket von elektronischen Assistenzsystemen trägt wie beim Vorgänger zu hoher Sicherheit für den Fahrer bei.

Das elektronische Gaspedal verfügt über eine automatische Zwischengasfunktion. Die Getriebe-Elektronik macht ein Verschalten und das eventuelle Überdrehen des Motors nahezu unmöglich. Dank einer für den Renneinsatz speziell abgestimmten Traktionskontrolle und einem Renn-ABS bleibt der 911 GT3 R sowohl beim Beschleunigen als auch bei der Verzögerung sehr gut beherrschbar. (auto-reporter.NET/hhg)

Motorsport Porsche / Porsche 911 GT3 / Rennwagen /

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.