18. März 2013

Alcantara in immer mehr Autos

Eine große Zahl an teilweise spektakulären Neuheiten bewunderten die Besucher der wichtigsten jährlichen Automobilmesse in Europa, dem Genfer Automobilsalon. Viele von ihnen sind ab Werk mit Alcantara veredelt. Bei einem Messerundgang war das Material nicht nur in Großserienfahrzeugen wie dem aktuellen Volkswagen Golf zu entdecken, sondern auch  an den exklusivsten Automobiljuwelen wie dem Lamborghini Veneno oder dem McLaren P1. Hintergrund für die Verwendung von Alcantara bei so vielen und unterschiedlichen Autos sind die ausgezeichneten Eigenschaften.

Alcantara Sitze in immer mehr Autos

Foto: Alcantara/ Auto-Reporter.NET

Als Bezugsmaterial von Lenkrädern und Sitzen überzeugt Alcantara durch Griffigkeit, Atmungsaktivität und einfache Pflegemöglichkeit. Zudem gibt es keinerlei Einschränkungen hinsichtlich der Farbgebung, die in jedem gewünschten Ton erfolgen kann. Darüber hinaus kann das Material gelocht und geprägt werden, es lässt sich mit farblich kontrastierenden Ziernähten versehen und einfach verarbeiten.

Wird Alcantara am Dachhimmel, den Dachsäulen, als Armaturenbrettbezug oder an den Türtafeln verwendet, spielt das Material seine Stärken nicht nur bei der angenehmen Haptik aus. Besonders bei der Verkleidung des Himmels überzeugt das niedrige spezifische Gewicht. Hier sorgt die Verwendung von Alcantara für einen niedrigen Fahrzeugschwerpunkt und damit eine verbesserte Fahrdynamik.

Als Beispiele für den Einsatz von Alcantara waren in Genf die Abarth-Modelle „695 Fuoriserie“ zu entdecken Bei den Ausführungen „Scorpio“, „Record“ und „Hype“ sorgt das Material für eine besondere Individualisierung. So kontrastiert das graue Alcantara des Abarth 695 Scorpio besonders ästhetisch mit dem dunkelgrauen Leder der Sitzbezüge. Beim Abarth 695 Record wurde perforiertes rotes Alcantara mit dunkelgrauem Alcantara und Leder vereint. Rote Kontrastnähte betonen hier das Besondere. Beim Abarth 695 Hype sind die Sitze in olivgrünem Alcantara bezogen, das mit schwarzen Lederdetails und gelben Ziernähten kontrastiert.

Noch einmal wesentlich exklusiver ist der Lamborghini Veneno, der in nur drei Exemplaren gebaut werden soll. Mit einem Gesamtgewicht von nur 1450 Kilogramm soll er der leichteste Wagen im Angebot des Herstellers sein. Dabei hilft neben dem reichlich applizierten Carbon vor allem Alcantara als leichter Bezugsstoff der Sitze, des Armaturenbretts, der Mittelkonsole und der Dachsäulen. Alcantara-Einsätze am Lenkrad sorgen für Griffigkeit an den richtigen Stellen.
Auch beim über 900 PS starken McLaren P1 wird Alcantara und Carbon kombiniert. In dem britischen Supersportler sind die Sitze mit Kontrastnähten, das Lenkrad sowie Teile des Armaturenträgers und der Türpaneele mit Alcantara bezogen. Neben der Ästhetik und Leichtigkeit von Alcantara passt auch gut zum Hybrid-Sportler P1, dass das Material CO2-neutral. (Auto-Reporter.NET)

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