21. März 2013

Daimler geht Leichtbau-Kooperation mit Uni Stuttgart ein

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen Daimler und Uni Stuttgart

Unterzeichnung des Kooperationsvertrags zwischen Institut für Flugzeugbau und Daimler AG. v.l.n.r.: Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung und Nachhaltigkeit sowie Umweltbevollmächtiger der Daimler AG; Prof. Dr. Wolfram Ressel, Rektor der Universität Stuttgart; Prof. Dr. Peter Middendorf, Leiter des Instituts für Flugzeugbau der Universität Stuttgart. Foto: Auto-Medienportal.Net/Daimler

Im Forschungscampus Arena2036 (Active Research Environment for the Next Generation of Automobiles) arbeiten an der Universität Stuttgart zukünftig Forscher aus Wirtschaft und Wissenschaft zu den Themen „Flexible Produktion und funktionsintegrierter Leichtbau“ zusammen. Ziel des Konsortiums ist es, die produktorientierte Leichtbauentwicklung von Anfang an mit der Produktionsforschung zu verzahnen. Zur Unterstützung der geplanten Aktivitäten des Forschungscampus haben Daimler und die Universität Stuttgart heute eine zusätzliche, langfristig angelegte Kooperation unterzeichnet.

Neben sechs Instituten der Universität Stuttgart und Daimler sind an dem langfristig ausgerichteten, vom BMBF geförderten Campus zahlreiche weitere Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft Baden-Württembergs beteiligt.

In Arena2036 betreiben Experten und Wissenschaftler Grundlagenforschung von Leichtbautechnologien und Produktionsmodellen für das Auto der Zukunft im Jahr 2036, dem 150-jährigen Jubiläum des Automobils. Doktoranden und Mitarbeiter des Instituts für Flugzeugbau erforschen dabei gemeinsam mit Leichtbau-Experten von Daimler grundlegende Fragen im Bereich der Fertigung, Simulation und Konstruktion von FVK/CFK Leichtbaukomponenten.

Prof. Dr. Herbert Kohler, Leiter Konzernforschung und Nachhaltigkeit sowie Umweltbevollmächtigter der Daimler AG: „Intelligenter Materialmix und Leichtbau gehören seit Jahrzehnten zum Mercedes-Benz Fahrzeugbau. Neben hochfesten Stählen verwenden wir auch andere Materialien, um das Gewicht unserer Fahrzeuge zu reduzieren und damit die Effizienz weiter zu steigern. Die Herausforderung ist es, FVK und auch CFK im Serienfahrzeug so wirtschaftlich einzusetzen, dass die Gesamtkosten für den Kunden attraktiv bleiben. In unserer Kooperation gehen wir das gemeinsam an.“

Leichtbau ist ein integraler Bestandteil der Strategie von Daimler auf dem Weg zur nachhaltigen Mobilität. So ist ein Entwicklungsziel des Unternehmens, das Karosseriegewicht bei allen Mercedes-Benz Fahrzeugen um circa 10 Prozent gegenüber den Vorgängermodellen zu reduzieren. (ampnet/deg)

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