4. April 2013

Zur Campingsaison den Versicherungsschutz prüfen

Mit der Umstellung auf die Sommerzeit startete vielerorts auch schon die Campingsaison. Nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes sind immerhin 353.000 Wohnmobile und fast 580.000 Wohnwagenanhänger im Zentralen Fahrzeugregister registriert. Für deren Besitzer ergeben sich auch Fragen nach dem wichtigen und sinnvollen Versicherungsschutz. „Wenn der Wohnwagen auf dem Dauercampingplatz Schaden nimmt, hilft eine Campingversicherung“, weiß Bianca Boss, Pressereferentin beim BdV.

Jeep zieht ein Wohnwagen

Foto: Hymer/Auto-Reporter.NET

Wer mit seinem Auto und einem Wohnwagenanhänger unterwegs ist, hat auch für diesen eine Kfz-Haftpflichtversicherung und vielleicht sogar eine Kaskoversicherung abgeschlossen. Die Haftpflichtversicherung reguliert Schäden bei anderen, beispielsweise wenn der abgekoppelte Anhänger jemanden verletzt hat.

Passiert während der Fahrt ein Unfall, ist die Kfz-Haftpflichtversicherung des ziehenden Fahrzeugs zuständig. Eine zusätzliche Teilkaskoversicherung leistet, wenn der Wohnwagen selbst und alles, was mit ihm fest verbunden ist, durch z. B. Glasbruch beschädigt wird.

Der Dauercamper hat seinen Wohnwagen dagegen meistens abgemeldet. Für ihn ist deshalb die Campingversicherung wichtig, denn der Caravan kann in Flammen aufgehen, vom Sturm durchgerüttelt oder vom Hagelschlag verbeult werden. Solche und ähnliche Schäden reguliert die Campingversicherung. Sie ersetzt aber nicht nur Schäden am Wohnwagen selbst. Sie tritt auch bei Beschädigungen an Zelten, an der Unterhaltungselektronik oder am beweglichen Inventar des Wohnwagens ein. Bis zu einem bestimmten Alter erstattet sie den Neuwert. Allerdings muss der Camper meist eine Selbstbeteiligung tragen. Dafür greift der Versicherungsschutz das gesamte Jahr über. Also auch dann, wenn sich der Besitzer in seinem festen Zuhause befindet.

Voraussetzung für die Schadensregulierung ist, dass sich der Wohnwagen auf einem offiziellen Campingplatz oder im Winterlager befindet. Zudem ist er auch beim Transport versichert, solange er nicht auf eigener Achse bewegt wird. Wenn er im Straßenverkehr auf eigenen Rädern bewegt wird, ist immer die Kfz-Haftpflichtversicherung zuständig.

BdV-Tipp: Soll der Caravan nur für die Überführung zum Stellplatz am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen, reicht ein Kurzzeitkennzeichen aus. (Auto-Reporter.NET)

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