8. April 2013

5 Jahre Automuseum Prototyp in Hamburg

Das Automuseum Prototyp in der Hamburger HafenCity (Shanghaiallee 7, 20457 Hamburg) feiert am 13. April 2013 sein fünfjähriges Bestehen. Das Jubiläum fällt auf den Tag der Langen Nacht der Museen. Somit können die Gäste bis weit nach Mitternacht die Museumsflächen besuchen und die Fahrzeuge der Dauerausstellung anschauen. Auf einer zusätzlichen Ausstellungsfläche lassen ausgewählte Fahrzeuge die Sonderausstellungen der vergangenen Jahre wieder aufleben (wie z.B. 24|77 – Le Mans, 60 Jahre Formel 1 oder Stromlinie). Darüber hinaus wartet eine Partyzone mit DJ-Livemusik im Erdgeschoss mit einer Tanzfläche sowie einem Bar- und Lounge-Bereich.

Das Automuseum Prototyp in Hamburg Exponate

5 Jahre Automuseum Prototyp in Hamburg. Foto: Automuseum Prototyp/Auto-Reporter.NET

Fünf Jahre nach der Eröffnung hat sich das Automuseum Prototyp fest in der Hamburger Museumslandschaft etabliert und zog bislang über eine Viertel Million Besucher aller Altersschichten an. Am 12. April 2008 eröffneten Oliver Schmidt und Thomas König nach dreijähriger Planungs- und Umbauphase eines historischen Fabrikgebäudes in der Hamburger HafenCity das Automuseum Prototyp. „Alles begann vor über 17 Jahren mit einem rostigen Kübelwagen, den wir restaurierten – der Beginn einer wahren Sammelleidenschaft. Wir steckten unser ganzes Geld in alte Autos. Irgendwann wurde die Idee, sie auszustellen, geboren“, erzählt Thomas König von den Anfängen. Zum Ausstellungskonzept ergänzt Oliver Schmidt: „Der Mensch steht im Mittelpunkt. Bei uns werden Geschichten von Rennfahrerlegenden, Konstrukteuren und Mechanikern erzählt – dazu gehen bei uns unter dem Motto „Personen. Kraft. Wagen.“ eine Reihe historischer Renn- und Sportwagen an den Start“.

Das alte Fabrikgebäude beheimatet nicht nur das Automuseum Prototyp und die Veranstaltungsflächen der Prototyp Lofts, sondern ist selbst ein technisches Wunderwerk. Liebhaber historischer Industriearchitektur freuen sich über einen faszinierenden Solitär aus Rotklinker und Gusseisen. Es war der einst morastige Untergrund am Großen Grasbrook südöstlich der Hamburger Speicherstadt, der die nahezu einmalige Bautechnik erzwang: Das Rückgrat des 70 Meter breiten Gebäudes bildet ein Skelett aus 14 vertikalen Stahlpfeilern und entsprechend vielen gusseisernen Querträgern, die in Gelenken gelagert sind. Nur logisch, dass die Stad Hamburg dieses eindrucksvolle Zeugnis einer genialen Industriearchitektur 2005 unter Denkmalschutz stellte. (Auto-Reporter.NET)

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