8. April 2013

Qatar International Road Racing Championship 2013

Bei der vierten Runde der «Qatar International Road Racing Championship 2013» erreichte Nina Prinz einen zweiten und dritten Platz. Im Rahmen des Grand Prix von Katar wurden auch zwei Läufe zur «Qatar International Road Racing Championship» ausgetragen. Im ersten Rennen dominierten die beiden QMMF-Teamkollegen Alex Cudlin und Nina Prinz. Im Ziel hatte der Australier mit vier Zehntelsekunden die Nase knapp vorn und marschiert weiter in Richtung Titelverteidigung. Im zweiten Lauf führte Cudlin das Feld zunächst deutlich an, wurde aber in der Schlussphase noch von Al Naimi abgefangen.

Nina Prinz bei der Qatar International Road Racing Championship 2013

Nina Prinz: Den Sieg zu Greifen nahe. Foto Suzuki/Auto-Reporter.NET

Nina Prinz sicherte sich den dritten Platz. Das erste freie Training endete für die zweifache Europameisterin allerdings frühzeitig, nachdem in der zweiten Runde die Kette absprang. «Glücklicherweise passierte das kurz vor der Boxeneinfahrt, somit konnte ich noch zurückrollen», erklärte die Suzuki-Pilotin. «Mein Mechaniker, Alfonso Castellano, hat wirklich Gas gegeben und konnte schnell eine neue Kette aufziehen. So waren wenigsten noch zwei gezeitete Runden drin. Leider ist mir wichtige Fahrzeit verloren gegangen. Natürlich kenne ich die Strecke. Es ist trotzdem schwierig, am Ball zu bleiben, denn Cudlin und die zwei Qataris sind ja ständig am Fahren. Ich wegen den winterlichen Bedingungen ja leider nicht.» Im zweiten Qualifying lief zunächst alles planmäßig, bis kurz vor Schluss ein Sandsturm aufzog.

Prinz hatte sich gerade einen neuen Hinterreifen an der Box abgeholt, als der Sturm bereits stärker wurde. Am Ende reichte es nur für den vierten Startplatz, dennoch war Nina zufrieden, weil die Zeiten an der Spitze sehr eng beieinander lagen.
«Das erste Rennen war dann einfach nur genial», berichtete die 30-Jährige. «Ich habe von Anfang an gepusht und konnte mich nach dem Start direkt hinter Alex einreihen. Nasser probierte in der zweiten Runde, mich zu überholen. Er musste aber, weil er zu spät auf der Bremse war, geradeaus fahren. Mashel, Alex und ich konnten so erst mal etwas davon ziehen. Mashel überholte mich in der fünften Runde. Ich konnte ihn aber wieder schnappen und war bis zum Ende des Rennens ganz knapp hinter Alex.

Die letzten zwei Runden waren aufgrund der Überrundungen schwierig. Ich bin aber überglücklich, denn noch nie war der Sieg so zum Greifen nah.» Der zweite Lauf fand in den späten Nachtstunden statt und wurde nach einem kurzen Regenschauer um zehn Minuten verschoben. «Die erste Runde war trotzdem etwas heikel zu fahren. Ich war zunächst etwas zu vorsichtig, und in den ersten Runden hat mich Nasser etwas aufgehalten. Er ist schwer zu überholen, weil meiner Suzuki 15 km/h an seinem Top-Speed fehlen. Leider war die Spitze in der Mitte des Rennens dann schon weg. Ich muss aber auch eingestehen, dass ich im zweiten Rennen einfach nicht meinen optimalen Rhythmus gefunden habe. Jetzt genieße ich es, noch bei der MotoGP live dabei sein zu dürfen und bin wirklich froh, dass mir die QMMF das alles ermöglicht! (Auto-Reporter.NET)

Motorsport Nina Prinz / Qatar International Road Racing Championship / Rennen /

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