9. April 2013

Renault Twin’Z: Neue Ideen für die Stadt

Mit dem rein elektrisch angetriebenen Twin’Z präsentiert Renault die fünfte von insgesamt sechs sich am Lebenszyklus des Menschen orientierenden Fahrzeugstudien. Auf nur 3,6 Meter Länge bietet das Concept Car überraschend großzügige Platzverhältnisse. Gegenläufig angeschlagene Türen und der Verzicht auf die Mittelsäule erleichtern den Einstieg in den futuristischen Innenraum, der stark von modernem Möbeldesign geprägt ist.

Renault Studie TwinZ in Blau

Renault Twin’Z. Foto: Renault/Auto-Reporter.NET

Der französische Automobilhersteller hat deshalb die internationale Möbelmesse in Mailand als Premierenbühne für den Twin’Z gewählt. Renault arbeitete bei der Entwicklung eng mit dem renommierten britischen Industriedesigner Ross Lovegrove zusammen.

Die Designphilosophie von Renault rückt den Menschen in den Mittelpunkt und orientiert sich dabei an seinem Lebenszyklus. Sechs individuelle Konzeptfahrzeuge verkörpern die unter­schiedlichen Lebensabschnitte mit ihren speziellen Mobilitäts­anforderungen

Den Auftakt machte im Juli 2010 die zweisitzige Coupé-Studie DeZir. Sie verkörpert die Phase des Kennenlernens und Verliebens junger Menschen. Ihr folgte im März 2011 das Crossover-Konzept CAPTUR. Es weckt gezielt Assoziationen an eine Abenteuertour, bei der ein junges Paar die Welt entdeckt. Der ebenfalls im März 2011 präsentierte R-Space steht symbolisch für den darauf folgenden Lebensabschnitt der Familiengründung. Mit dem Elektro-Kombivan Frendzy verknüpfte Renault im Juli 2011 die Berufs- mit der Freizeitwelt und der Twin’Z ist als fünftes Fahrzeug für Menschen konzipiert, die in der Lebensmitte stehen und ihre Zeit aktiv und dynamisch gestalten.

Die Formgebung des Exterieurs ist vom legendären Renault 5 und vom Twingo der ersten Generation beeinflusst, mit denen Renault zu ihrer Zeit bis heute gültige Meilensteine für die Klasse der kompakten City-Cars schuf. Markante Merkmale des nur 3,62 Meter langen Twin’Z sind die hohe Gürtellinie und die großformatigen, weit in die Ecken gerückten 18-Zoll-Räder. Diese Auslegung ermöglicht nicht nur agile Fahreigenschaften, sondern auch den großzügig bemessenen Innenraum. Gleichzeitig signalisiert die straffe Formgebung Kraft und Sicherheit.

Der strömungsgünstig geformte Kühlergrill kanalisiert gezielt den Fahrtwind und verringert Luftwirbel an der Wagenfront. Den gleichen Effekt erzielt der aerodynamisch gestaltete Stoßfänger am Heck. Weitere typische Kennzeichen des Twin’Z sind die gegenläufig angeschlagenen Türen. Sie öffnen elektrisch und erleichtern ebenso wie der Verzicht auf die Mittelsäule den Ein- und Ausstieg.

Trotz seiner kompakten Außenmaße ist der Twin’Z innen erstaunlich geräumig. Die Batterie für den Elektroantrieb ist mittig im Wagenboden untergebracht, so dass der Innen- und Kofferraum uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Neben dem günstigen Schwerpunkt sorgt der Unterflureinbau für die erhöhte Sitzposition, die einen ausgezeichneten Überblick über das Verkehrsgeschehen erlaubt.

Das Interieur zeichnet sich durch die gezielte Reduktion aus. Um das Raumerlebnis zu steigern, gliederte Designer Lovegrove den Innenraum nicht in verschiedene Elemente, sondern konzipierte ihn als organische Einheit. Beispielsweise scheinen die grünen Sitzrahmen direkt aus dem Kabinenboden zu wachsen.  Anstatt eines konventionellen Instrumententrägers verfügt der Twin’Z über einen zentral angeordneten Touchscreen-Monitor im Stil eines Tablet-Computers. Mit ihm lassen sich sämtliche Fahrzeugfunktionen regeln. Schnelle Echtzeit-Navigation und umfangreiche Konnektivitäts-Möglichkeiten sind ebenfalls vorgesehen. Ein Smartphone direkt im Blickfeld des Fahrers informiert zusätzlich über Geschwindigkeit und Reichweite. Dank des Verzichts auf den klassischen Armaturenträger genießen Fahrer und Beifahrer außer­­dem viel Bewegungsfreiheit. (auto-reporter.NET/hhg)

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