16. April 2013

Pikes Peak: Sébastien Loeb will im Peugeot 208 T16 das wichtigste Bergrennen der Welt gewinnen

Der Rennwagen Peugeot 208 T16 für Pikes Peak 2013Peugeot hat den seit 1916 ausgefahrenen Klassiker bereits zweimal gewonnen Rallye-Allradler, Sportwagenprototyp, GT-Bolide oder Tourenwagen – der neunmalige Rallye-Weltmeister Sébastien Loeb ist ständig auf der Suche nach neuen Herausforderungen. Sein neues Ziel: Am Lenkrad des speziell für diese Veranstaltung von Peugeot Sport aufgebauten 208 T16 Pikes Peak das berühmteste und höchstgelegene Bergrennen der Welt zu gewinnen, den Pikes Peak International Hill Climb am 30. Juni 2013. Für Peugeot wäre es eine Rückkehr aufs Siegerpodest, die Löwenmarke hat diese bedeutende Motorsportveranstaltung bereits 1988 und 1989 mit dem 405 T16 für sich entschieden.

Als Peugeot den Pikes-Peak-Einsatz vor drei Wochen bekannt gab, verbreitete sich die Nachricht wie das berühmte Lauffeuer in der Motorsportwelt und auch darüber hinaus. Jetzt ging das aufregende Projekt, das im November beschlossen wurde und erst im Februar unterschriftsreif war, in seine nächste Phase: Der Peugeot 208 T16 Pikes Peak, mit dem Sébastien Loeb den Gipfel siegreich erstürmen will, wurde enthüllt.

Die Klasse „Unlimited“, in der der kompakte Allradler aus Frankreich antreten wird, gab den Technikern von Peugeot Sport viel Spielraum bei der Entwicklung des Autos. Und dieser wurde auch genutzt, um den einzigartigen Anforderungen von Pikes Peak mit seinen vielen Kurven und der dünnen Luft in bis zu 4.301 Metern Höhe gerecht zu werden. Rassig, aber auch wild und aggressiv sieht der heute erstmals gezeigte Peugeot 208 T16 Pikes Peak aus – und dennoch sind Ähnlichkeiten zum Serienmodell, das die neue Formensprache von Peugeot transportiert, unverkennbar.

„Das Pikes-Peak-Auto hat etwas von einem Biest“, findet Michael Trouvé, der im Styling-Center von Peugeot zusammen mit Attila Bocsi für die Erscheinung des 208 T16 Pikes Peak verantwortlich ist. „Die technischen Anforderungen dieses sehr speziellen Rennens spiegeln sich auch in der Form wieder. Die erforderliche Breite und Höhe, aber auch die Positionen der Räder und des Motors veränderten die Form des 208 ins Extreme. Wie im Motorsport üblich spielte die aerodynamische Effizienz eine große Rolle bei der Formgebung.“ Der Heckflügel des Peugeot 208 T16 Pikes Peak stammt vom erfolgreichen Sportwagen-Prototypen 908, vorn sorgt ein gro.zügig dimensionierter Frontsplitter für Abtrieb. Loeb durch Vatanens Sieg im Peugeot zum Pikes-Peak-Fan geworden. Bei der Entwicklung des 208 T16 Pikes Peak profitierte Peugeot auch von den Erfahrungen, die die Löwenmarke bei ihren Pikes-Peak-Siegen 1988 und 1989 durch Ari Vatanen und Robby Unser gesammelt hat.

Zu den vielen Motorsport-Enthusiasten, die bei Vatanens Fahrt zum Sieg im Dokumentarfilm „ClimbDance“ (http://www.peugeot-sport.com/fr/endurance/dossier-15-2–video-climb-dance-avec-arivatanen.html) mitfieberten, zählte auch Sébastien Loeb. Der 39 Jahre alte Franzose aus dem Elsass hat sich nach neun Titelgewinnen und einer fast zehnjährigen Dominanz der Serie von der Rallye-WM gelöst, um mehr Zeit zu haben, sich neuen Herausforderungen zu stellen. Neben seinem diesjährigen Engagement in der FIA-GT-Serie hat er es sich zum Ziel gesetzt, die 156 Kurven beim Pikes-Peak-Bergrennen ohne die gewohnten Ansagen eines Beifahrers hinaufzustürmen. Dabei muss er mit seinem Peugeot 208 T16 Pikes Peak auf einer Länge von 20 Kilometern 1.500 Höhenmeter überwinden. (Auto-Reporter.NET)

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