18. April 2013

Europas Pkw-Markt geht im März um 10,3 Prozent zurück

Mit 1,347 Millionen neu zugelassenen Pkw und Kombi ging der europäische Automarkt (EU und EFTA) im März gegenüber dem Vorjahresmonat um10,3 Prozent zurück. Im ersten Quartal sanken damit die Verkäufe um 9,7 Prozent auf 3,096 Millionen Einheiten. Ein Abschwung, der nun seit 18 Monaten kontinuierlich anhält.

Roter Volkswagen Up in der Stadt

Foto: Auto-Reporter.NET

Auch wenn der März im Durchschnitt zwei Verkaufstage weniger aufwies hielten sich die Autofahrer mit ihren Käufen stärker als erwartet zurück. Von den fünf großen Märkten konnte nur Großbritannien (394.8056) ein Plus von 5,9 Prozent vermelden, während es in Deutschland (281.184 / -17,1%), Frankreich (165.829 / -16,2%) und Spanien (72.677 / -13,9%) zweistellige Rückgänge gab. Lediglich in Italien verlangsamte sich die Talfahrt mit 132.020 Einheiten und einem Minus von 4,9 Prozent etwas. Nach drei Monaten ist das Minus mit 13,0 Prozent aber ebenfalls zweistellig.

Bei den kleineren Märkten gab es zumindest einige, wenige Lichtblicke. In Dänemark (9.492) gab es ein Plus von 9,2 Prozent, in Estland (1.612) eine Zunahme um 3,0 Prozent und in Ungarn (5.066) belief sich der Zuwachs auf 6,3 Prozent. Einen Hoffnungsschimmer gab es auch in Portugal (9.617), wo die Zulassungen nur um 0,3 Prozent zurück gingen. Den höchsten Einbruch erlebte Finnland (9.492) mit einem Minus von 58,6 Prozent.

Bei den Herstellern mussten vor allem die Volumen-Anbieter bluten. Spitzenreiter VW (156.487) büßte 15,0 Prozent ein, Ford (110.243) sogar 15,9 Prozent und Opel/Vauxhall (99.595) 10,1 Prozent. Wenn man so will, sogar ein kleiner Lichtblick für die Rüsselsheimer. Dahinter folgen Renault (78.085  -16,1%) und Peugeot (76.697 / -13,7%), die sich aber nur knapp vor Audi (76.401 / -8,6) behaupten können. Und auch BMW (70.592 / -4,5%) und Mercedes (66.352 /+0,8%) platzieren sich noch klar vor Fiat (63.149 / +7,7%), Citroen (61.476 / -19,2%) und Toyota (57.382 / -16,0%). Trotz aller Turbulenzen – Premium ist immer noch in. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)

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