30. April 2013

Der neue Mercedes-Benz Sprinter: Weltweit erster Transporter nach der künftigen Abgasstufe Euro VI

2013er Mercedes-Benz Sprinter in verschiedenen Versionen

Mercedes-Benz Sprinter.

Er hat einer ganzen Fahrzeugklasse einen Namen gegeben – der Mercedes-Benz Sprinter ist weltweit das Synonym für die Large Vans rund um die 3,5 t-Klasse. Stets ist der Sprinter Innovationsführer in seiner Klasse. Jetzt stellt er dies erneut unter Beweis: Der neue Sprinter setzt mit fünf neuen Sicherheitssystemen, mit Motoren nach der künftigen Abgas­stufe Euro VI und einer markanten Optik erneut Maßstäbe. Vor allem aber: Mit herausragend niedrigen Verbrauchswerten bis 6,3 l/100 km ist er mit Abstand Klassenbester im Kraftstoffverbrauch.

Weltpremiere für neue Sicherheitssysteme

Schon traditionell ist der Sprinter Vorreiter für Fahrer-Assistenzsysteme. Fünf neue Assistenzsysteme – darunter Weltpremieren für Transporter – helfen beim neuen Sprinter, die Zahl der Unfälle noch weiter zu verringern.

Weltpremiere feiern mit dem Sprinter der serienmäßige Seitenwind-Assistent (Crosswind Assist) und die optional erhältlichen Assistenzsysteme Abstands-Warnassistent (COLLISION PREVENTION ASSIST) und Totwinkel-Assistent (Blind Spot Assist). Neu sind außerdem der Fernlicht-Assistent (Highbeam Assist) sowie der Spurhalte-Assistent (Lane Keeping Assist). Die Entwickler von Mercedes-Benz sind sich sicher: Die elektronischen Helfer werden sich in der Van-Klasse äußerst positiv auf das Unfallgeschehen auswirken.

Der Seitenwind-Assistent wird als Funktion des elektronischen Stabilitäts-Programms Bestandteil der Serienausstattung. Die anderen Assistenzsysteme sind als Einzelextras bzw. in logisch zusammengestellten Paketen bestellbar. Damit kann jeder Käufer seinen Sprinter individuell für den jeweiligen Einsatz konfigurieren.

Darüber hinaus hat Mercedes-Benz die Fahrdynamik des Sprinters nochmals erhöht. Eine Absenkung des Fahrwerks verringert Luftwiderstand, Verbrauch und erleichtert das Be- und Entladen.

Weltweit erster Transporter nach der künftigen Abgasstufe Euro VI

Als erster Transporter tritt der neue Sprinter mit einer kompletten Motoren­palette nach der künftigen Abgasstufe Euro VI an. Sie bedeutet eine drastische Senkung der Emissionsgrenzen von Stickoxiden (NOx), Kohlenwasserstoffen (THC) und der Partikelmasse. Der Sprinter erreicht die scharfen Grenzwerte mit BlueTEC-Motorentechnologie und SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung ins Abgas. Sie hat sich bereits in mehreren 100 000 Nutzfahrzeugen von Mercedes-Benz bewährt.

Unverändert bleibt das Leistungsangebot der Dieselmotoren: Es setzt sich aus Vier- und Sechszylindern mit einer Spanne von 70 kW (95 PS) bis 140 kW (190 PS) zusammen.

Die Entwickler haben die zusätzliche Abgasnachbehandlung zu einer Optimierung des Einspritzverlaufs, der Verbrennung und des Ladedrucks genutzt. Daraus resultieren ein niedrigerer Kraftstoffverbrauch und ein leiseres Verbrennungsgeräusch. Zusätzlich wurden die Antriebs- und Neben­aggregate konsequent auf niedrigen Verbrauch getrimmt. Das betrifft Getriebe, Hinterachse oder auch ein intelligentes Generatormanagement.

Alternativ zu den Dieselmotoren gibt es den Mercedes-Benz Sprinter auch mit einem aufgeladenen Vierzylinder-Benzinmotor mit Direkteinspritzung nach Abgasstufe Euro VI. Er leistet aus 1,8 l Hubraum 115 kW (156 PS). Von diesem Motor abgeleitet ist eine Erdgas-Ausführung mit identischer Leistung.

Die Kraftübertragung übernimmt entweder das Sechsgang-Schaltgetriebe ECO-Gear oder die Siebengang-Wandlerautomatik 7G-TRONIC PLUS, die einzige ihrer Art in einem Transporter.

Der sparsamste Transporter seiner Klasse

Aus dem Zusammenspiel der hochwirtschaftlichen Dieselmotoren, dem optimierten Antriebsstrang, einer längeren Achsübersetzung, der Neben­aggregate und dem Effizienzpaket BlueEFFICIENCY PLUS resultiert ein Kraft­stoffverbrauch von kombiniert minimal 6,3 l/100 km – ein sensationeller neuer Rekordwert für die Fahrzeugklasse des Sprinter. Nicht nur damit entpuppt sich der neue Sprinter als Wirtschaftswunder. Bestandteil der Serien­ausstattung in Europa ist jetzt der Wartungsrechner ASSYST. Damit steigen die ohnehin langen Wartungsintervalle nochmals auf bis zu 60 000 km. (Auto-Reporter.NET)

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