6. Mai 2013

EU-Kommision prüft Staatshilfe für Peugeot/Citroen

Wie erwartet hat die EU-Kommission die von der französischen Regierung zugesagten Staatsgarantien in Höhe von bis zu sieben Milliarden Euro für den derzeit Verluste schreibenden Peugeot/Citroen (PSA) Konzern nicht einfach durch gewunken, sondern wird den jetzt vorgelegten Sanierungsplan erst einmal eingehend prüfen.

Peugeot Gebäude in Frankreich

Foto: Peugeot/Auto-rEPORTER:net

Die europäischen Wettbewerbshüter bewerten dabei vor allem die Frage, ob diese Unterstützung – außerdem plant Frankreich, PSA auch Beihilfen und rückzahlbare Vorschüsse in Höhe von 85,9 Millionen Euro zukommen zu lassen – den Regeln der Europäischen Union entspricht und den Wettbewerb nicht verzerrt. Damit stehen auch die staatlichen Beihilfen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro für die PSA-Bank noch einmal auf dem Prüfstand, die die Brüsseler Kommissare im Februar nur unter der Bedingung genehmigt hatten, dass ein Restrukturierungsplan für die gesamte PSA-Gruppe eingereicht werde. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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