10. Mai 2013

In Le Mans will Audi wieder vorne sein

Noch sechs Wochen, dann feiern die 24 Stunden von Le Mans ihr 90-jähriges Jubiläum. Audi hat das wichtigste Langstrecken-Rennen der Welt seit 1999 wie kein anderer Automobilhersteller geprägt. Elf Siege bei 14 Einsätzen – die technologischen Meilensteine aus Ingolstadt und Neckarsulm suchen in der Le-Mans-Geschichte ihresgleichen.

Audi R18 e-tron quattro auf der Rennstrecke

Audi R18 e-tron quattro.

Das 24-Stunden-Rennen in Le Mans hat seit seiner Premiere im Jahr 1923 schon viele Innovationen beschleunigt – von der Scheibenbremse (1953) bis zur Turboaufladung (1974), vom Wankelmotor (1970) bis zur Karbonbremse (1990), von der Audi-Benzin-Direkteinspritzung TFSI (2001) über den VTG-Lader im TDI-Motor von Audi (2011) bis zum R18 e-tron quattro (2012). Seit Audi sich beim wichtigsten Langstrecken-Rennen engagiert, gewann die Effizienz entscheidende Bedeutung – eine Kernkompetenz der Marke mit den Vier Ringen.

Die bisherige Le-Mans-Bilanz von Audi unterstreicht, wie zukunftsorientiert das Unternehmen arbeitet und dabei Rekorde bricht: Bei 14 Teilnahmen seit 1999 hat Audi elf Siege errungen. Das entspricht einer Quote von 78,6 Prozent. Damit hat sich Audi an die zweite Stelle in der ewigen Bestenliste vorgearbeitet. Die aktuelle Nummer eins, Porsche, hat 16 Siege errungen – jedoch verteilt auf einen Zeitraum von 28 Jahren seit 1970.

Einschließlich seiner Siege hat Audi bereits 27 Podiumsplätze an der Sarthe erobert. Auch das entspricht Platz zwei in der ewigen Bestenliste. In den Jahren 2000, 2002, 2004, 2010 und 2012 belegte Audi sogar alle Podiumsränge.  Seit 1971 bestand ein Distanzrekord von Porsche. Er galt in der Folgezeit aufgrund von Streckenumbauten mit neuen Schikanen als nahezu uneinholbar. 2010 brach Audi diese Marke: Der siegreiche R15 TDI übertraf mit 5.410,713 gefahrenen Kilometern die frühere Bestmarke um 75,4 Kilometer.

Alle Innovationen von Audi haben zwei Gemeinsamkeiten: Sie sind effizient und relevant für die Serie – die Benzin-Direkteinspritzung TFSI ebenso wie der TDI-Antrieb mitsamt VTG-Turbolader (variable Turbinen-Geometrie), der Allradantrieb quattro, die Hybrid-Technologie e-tron, der ultra-Leichtbau, die LED-Lichttechnik und viele weitere Detaillösungen. Mit dem Meilenstein des ersten Hybrid-Sieges 2012 war eine weitere deutliche Effizienzsteigerung verbunden: Der Verbrauch sank auf 33,34 Liter – damit reduzierte Audi ihn im Vergleich zu seinem Sieg ein Jahr zuvor um zehn Prozent.

Am 22. und 23. Juni kämpft die Marke mit den Vier Ringen beim 15. Einsatz in Le Mans mit drei Audi R18 e-tron quattro um ihren zwölften Sieg – und um einen weiteren Beleg für „Vorsprung durch Technik“. Im Fokus stehen dabei der konsequente ultra-Leichtbau, eine optimierte Aerodynamik, Fahrer-Assistenzsysteme, das Matrix-Beam-Scheinwerfersystem und natürlich Zuverlässigkeit und Effizienz. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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