13. Mai 2013

BMW investiert 18 Millionen Euro in Eisenach

BMW wird sein Werk in Eisenach weiter ausbauen. Nachdem zwischen 2010 und 2012 bereits knapp 20 Millionen Euro in neue Anlagen und Strukturen investiert wurden, erhält das Werk eine Servo-Einarbeitungspresse der neusten Generation sowie erweiterte Werkzeugaufbauflächen mit erhöhten Kranlasten. Dies führt zu einer Steigerung der Werkzeugausbringung und zur Erhöhung der Effizienz bei der Werkzeuganfertigung.

Das BMW-Werk in Eisenach

BMW-Werk Eisenach

Startpunkt der Investitionen in Höhe von 18 Millionen Euro ist im September dieses Jahres, die Fertigstellung und Inbetriebnahme der neuen Anlagen und Strukturen ist für Mitte 2015 geplant. Sie befähigen das Werk zukünftig nicht nur zur Herstellung komplexer Umformwerkzeuge für höchstfeste Stähle und Aluminium. Sie ebnen zudem den Einstieg in Werkzeugtechniken für den Leichtbau. So können dort künftig deutlich schwerere Werkzeuge zur Herstellung von Bauteilen aus Spritzguss und kohlefaserverstärkten Kunststoffen (CFK) hergestellt werden. Bereits heute kommen solche Werkzeuge in den CFK-Presswerken bei BMW in Leipzig und Landshut zum Einsatz. Dort werden Bauteile für das Elektroauto BMW i3 und den Plug-in-Hybrid-Sportwagen i8 hergestellt, die im Herbst 2013 bzw. Frühjahr 2014 in Serie gehen.

Eisenach ist einer von weltweit drei Standorten des Unternehmens für den Bau von hochmodernen Presswerkzeugen. Das Werk Eisenach stellt jährlich bis zu 40 Werkzeugsätze für die Presswerke der Fahrzeugwerke der BMW Group her. Die Belegschaft fertigt zudem exklusiv alle Außenhautteile aus Stahlblech, Aluminium und Edelstahl für Rolls-Royce sowie Teile für die Motorradfertigung in Berlin. (ampnet/jri)

Unternehmen BMW / Effizienz / Eisenach / Werkzeuganfertigung /

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