23. Mai 2013

Daimler nimmt Fuso-Produktion in Indien auf

5 neue Fuso-Lkw-Typen

Fuso FJ, Fo, FZ, Fi und FA.

Durch sein integriertes Geschäftsmodell „Asia Business Model“ mit den beiden Tochtergesellschaften Fuso Truck and Bus Corporation (MFTBC) in Japan und Daimler India Commercial Vehicles in Indien will Daimler die Expansion des Nutzfahrzeuggeschäftes in Asien und Afrika vorantreiben. Heute stellte das Unternehmen Kunden, Händlern und Medienvertretern das neue Fuso-Produktportfolio am indischen Standort Chennai vor. Die Fahrzeuge werden dort künftig gemeinsam mit den Modellen der indischen Lkw-Marke Bahratbenz gebaut.

Im DICV-Werk in Oragadam, Chennai, werden ab sofort fünf neue Fuso- Lkw-Typen produziert. Es sind die mittelschweren Modelle FA und FI mit einem Gesamtgewicht von 9 bis 16 Tonnen sowie die schweren Modelle FJ, FO und FZ mit einem Gesamtgewicht von 25 bis 49 Tonnen. Das in Indien produzierte Fuso-Lkw-Portfolio wird ausschließlich in Exportmärkten in Asien und Afrika vertrieben.

Daimler wird damit insgesamt 15 Exportmärkte über das MFTBC-Vertriebsnetzwerk beliefern. Den Start macht Sri Lanka mit der Markteinführung im Juni. Danach folgten die Länder Bangladesch, Sambia, Kenia und Brunei später in diesem Jahr. Für das Folgejahr ist geplant, die Fuso auch in Indonesien, Thailand, Malaysia, Tansania, Malawi, Simbabwe, Uganda, Mosambik und Mauritius sowie auf den Seychellen zu verkaufen.

Die strategische Kooperation der beiden weiterhin selbstständig bleibenden Tochterunternehmen MFTBC und DICV soll Daimler Trucks die Chance für signifikantes Wachstum in vielversprechenden Märkten in Asien und Afrika eröffnen. So ist bis 2020 ein Absatzziel von jährlich über 290 000 verkauften Einheiten von Fuso und Bahratbenz geplant. Das Asiengeschäft trägt damit maßgeblich zum Absatzziel von Daimler Trucks von über 500 000 verkauften Einheiten im Jahr 2015 und 700 000 Lkw im Jahr 2020 bei. (ampnet/deg)

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