4. Juni 2013

Fast zehn Prozent weniger Neuzulassungen im Mai

Mit 261 316 Fahrzeugen wurden im Mai 9,9 Prozent weniger Neuwagen zugelassen als im Vergleichsmonat des vergangenen Jahres. Die Bilanz der ersten fünf Monate des laufenden Jahres liegt bei einem Minus von 8,8 Prozent.
41,3 Prozent der neuen Pkw wurden nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) auf private Halter zugelassen (- 3,9 %). Bei den gewerblichen Zulassungen fiel der Rückgang mit 13,7 Prozent noch stärker aus.

Bei den deutschen Marken wies Porsche im Vergleich zum Vorjahresmonat ein Plus von 6,1 Prozent auf. Ford hielt mit einem Minus von 0,9 Prozent nahezu das Vorjahresniveau. Bei allen anderen deutschen Marken zeigten sich Verluste, die bei Opel (- 16,3 %) und Smart (- 13,5 %) am deutlichsten ausfielen. Die deutschen Marken dominieren dennoch nach wie vor den Neuzulassungsmarkt. Dabei lag VW mit einem Anteil von 21,7 Prozent nach wie vor an der Spitze.

Bei den Importmarken fuhr Jaguar mit einem Plus von 112,6 Prozent den stärksten Anstieg ein, gefolgt von Mazda mit 72,7 Prozent. Auffallend hohe Rückgänge wiesen Alfa Romeo (- 63,2 %) und Lancia (- 53,2 %) auf. Als stärkster Importeur zeigte Skoda mit 5,0 Prozent den höchsten Anteil am Neuzulassungsmarkt.

Knapp ein Viertel aller neuen Pkw waren Kompaktmodelle (24,3 %). Eine Steigerung zeigte sich in den Segmenten SUV (+ 2,9 %) und Wohnmobile (+ 2,2 %).

Insbesondere die alternativen Antriebe zeigten eine positive Entwicklung. Elektrisch betriebene Pkw wiesen ein Plus von 9,0 Prozent auf, Hybride legten um 46,3 Prozent und Erdgasfahrzeuge um 28,4 Prozent zu. Der durchschnittliche CO2-Ausstoß der neuen Pkw ging um 3,5 Prozent zurück und liegt nun bei 137,8 Gramm je Kilometer. (ampnet/jri)

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