6. Juni 2013

Audi steigert im Mai seinen Absatz um 6,4 Prozent

Audi hat auch im Mai sein Absatzwachstum fortgesetzt und rund 137.200 Automobile an Kunden übergeben, ein Plus von 6,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Besonders die neue A3-Familie und die SUV-Modelle der Marke stärken das Geschäft der Vier Ringe. Nach den ersten fünf Monaten des Jahres hat Audi damit rund 640.200 Automobile ausgeliefert und so den Absatz des Vorjahreszeitraums um 6,7 Prozent übertroffen.

Audi Kompaktwagen A3 in rot

Audi A3. Foto: Auto-Reporter.NET

„Auch wenn in Europa das Marktumfeld weiterhin herausfordernd bleibt, konnten wir im Mai unser weltweites Absatzergebnis steigern. Dazu haben besonders die wichtigen Vertriebsregionen Asien und Amerika mit ihren zweistelligen Wachstumsraten beigetragen“, sagt Luca de Meo, Vorstand für Vertrieb. Deutliches Wachstum zeigte sich im Mai in der gesamten Vertriebsregion Amerika, mit rund 18.000 Einheiten kletterte der Absatz um 17,9 Prozent. Dabei konnte Audi in der Region Südamerika um 29,9 Prozent zulegen, in Nordamerika um 16,7 Prozent.

Einen wesentlichen Anteil hatte daran die Verkaufsbilanz in den USA. Im Mai standen dort 13.228 an Kunden übergebene Automobile für ein Wachstum von 15,0 Prozent. Starke Zuwächse registrierte dabei der A5, die Nachfrage nach dem Modell stieg um 48,1 Prozent auf 1.872 Einheiten. Neben dem RS 5 Coupé  ist seit April nun mit dem RS 5 Cabrio auch das zweite High Performance-Modell der A5-Familie bei den amerikanischen Händlern. Diese sportlichen Modelle stehen bei den US-Kunden von Audi traditionell hoch im Kurs. Der Anteil der S- und RS-Modelle macht nach den ersten fünf Monaten des Jahres 20,5 Prozent des Absatzes der Modelle aus, von denen Audi in den USA eine sportliche Variante anbietet.

Über alle Modelle hinweg nahmen von Januar bis Mai 60.571 Audi-Kunden die Schlüssel ihres neuen Automobils entgegen, eine Steigerung von 15,4 Prozent im Vorjahresvergleich. In diesen fünf Monaten zog der Q5 insgesamt die meisten Kunden für Audi in den USA an. 14.817 Einheiten des SUV setzte Audi of America in dem Zeitraum ab (+37,7 Prozent).

In Europa machten sich die schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bemerkbar. Im Mai gingen rund 65.500 Einheiten in den Heimatkontinent der Ingolstädter, 3,4 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Gerade in Frankreich (-11,7 Prozent auf 4.858 Einheiten) und Italien (-10,1 Prozent auf 4.258 Einheiten) war dies spürbar. In Deutschland gingen im Mai 23.303 Automobile an Kunden (-7,9 Prozent). Mit 105.830 Einheiten und einem Minus von 1,6 Prozent entwickelte sich der Absatz der Marke in Deutschland nach den ersten fünf Monaten in 2013 aber stabiler als der Gesamtmarkt.

Wie in der Vertriebsregion Amerika wuchsen auch die Verkäufe in der Region Asien-Pazifik im Mai zweistellig, um 17,5 Prozent auf rund 48.900 Einheiten. Befeuert wurde dies vor allem durch das Ergebnis in China. Die Audi-Händler übergaben dort 42.140 Automobile an Kunden, das bedeutet eine Steigerung von 16,2 Prozent. Von Januar bis Mai beliefen sich die Auslieferungen auf 183.660 Einheiten und ein Plus von 14,4 Prozent. Neben dem gerade erfolgreich angelaufenen Q3 aus lokaler Produktion verliehen auch der A4 L und der A6 L dem Audi-Absatz in China Auftrieb. Die Verkäufe des A4 L stiegen in den fünf Monaten insgesamt um 10,1 Prozent auf 46.330 Einheiten, die des A6 L um 20,5 Prozent auf 61.692 Einheiten. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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