7. Juni 2013

Autos und ihre Rundumsicht: Die 10 besten und die 10 schlechtesten

Seit 2006 testet der ADAC die Rundumsicht von Pkw. Im Ranking der untersuchten Fahrzeuge schneiden französische Autos besonders gut ab. Unter den zehn Modellen mit der besten Rundumsicht finden sich sechs aus Frankreich. Die beste Note bekommt der Renault Clio II Campus (2,1). Es folgen der Citroën DS3 auf Platz zwei und der VW up! auf dem dritten Platz (beide 2,3).

Rundumsicht bei den aktuellen Modellen im Test

Autos und ihre Rundumsicht – 10 besten und 10 schlechtesten.

Interessant: Unter den Top-Fahrzeugen befinden sich fast ausschließlich Dreitürer. Die Gründe für die bessere Sicht in diesen Autos: die weiter hinten platzierten B-Säulen sowie die gegenüber Fünftürern fehlenden Türrahmen hinten. Einziger Fünftürer in den Top Ten: Der Citroën C4 Picasso (Platz 7, Note: 2,5) überzeugt durch das gute A-Säulen-Konzept. Schlusslicht in Sachen Rundumsicht ist der BMW X5 (4,9).

Bei den schlecht abschneidenden Autos behindern nicht versenkbare Kopfstützen und massive Dachsäulen oftmals die Sicht. Kritisch sieht der ADAC auch den Trend zu kleinen Fenstern, denn diese schränken die Übersicht ebenfalls ein. In einem vom ADAC Technik Zentrum in Landsberg am Lech entwickelten Messverfahren wurden bisher 1.175 Fahrzeuge bezüglich ihrer Rundumsicht untersucht. Dazu wird in Augenhöhe des Fahrers eine Kamera positioniert und ein 360°-Panoramabild erstellt. Mit diesem berechnen die Experten dann die Anteile der Flächen, die die Sicht aus dem Fahrzeug heraus verdecken.

Laut ADAC Unfallforschung kommt es an Kreuzungen oder Straßenmündungen häufig zu Unfällen, die auf mangelnde Sicht aus dem Auto zurückzuführen sind. Daher ist eine gute Rundumsicht ein essentieller Sicherheitsaspekt. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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