7. Juni 2013

MAN-Hauptversammlung stimmt Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Volkswagen zu

Die Hauptversammlung der MAN SE hat dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der MAN SE, München, und der Truck & Bus GmbH, Wolfsburg, – einer 100%igen Tochter der Volkswagen AG – zugestimmt. Die Zustimmung erfolgte mit 112.665.822 Ja-Stimmen, das entspricht 98,47%. Der Vertrag wird durch Eintragung im Handelsregister der MAN SE wirksam. Damit haben die Aktionäre der MAN SE die Wahl zwischen Ausgleich und Abfindung.

3 MAN Lastkraftwagen auf der Autobahn

Foto: MAN/Auto-Reporter.NET

Diejenigen Aktionäre, die die Abfindung wählen, übertragen ihre MAN-Aktien der Truck & Bus GmbH und erhalten den einmaligen Abfindungsbetrag von 80,89 Euro je Aktie. Die Abwicklung der Barabfindung ist für die Aktionäre kostenfrei und erfolgt über das Bankhaus Metzler, Frankfurt am Main, als zentrale Abwicklungsstelle.

Diejenigen Aktionäre, die das Barabfindungsangebot nicht annehmen, bleiben weiterhin Aktionäre der MAN SE und erhalten als Kompensation einen jährlichen Ausgleichsbetrag bzw. eine Garantiedividende von netto 3,07 Euro je Aktie.

Die Hauptversammlung der MAN SE hat zudem Dr. h.c. Leif Östling, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG, als Mitglied des Aufsichtsrats bestätigt. Prof. Dr. Jochem Heizmann hatte mit Wirkung zum 12. Oktober 2012 sein Mandat im Aufsichtsrat der MAN SE niedergelegt. Daraufhin bestellte das Amtsgericht München mit Beschluss vom 18. Oktober 2012 ergänzend und mit sofortiger Wirkung Dr. Östling als Anteilseigner Vertreter zum Mitglied des Aufsichtsrats der MAN SE. Diese ergänzende gerichtliche Bestellung wird nun durch die Wahl ersetzt. Als Ersatzmitglied für Dr. Östling wählte die Hauptversammlung Prof. Dr. rer. pol. Horst Neumann, Mitglied des Vorstands der Volkswagen AG. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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