14. Juni 2013

Opel Corsa wird ab 2014 auch in Minsk gebaut

Der aktuelle Opel Corsa in weiss in der Frontansicht

Opel Corsa (2011).

Opel wird ab 2014 den Kleinwagen Corsa auch in Weißrussland bauen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde jetzt von James Bovenzi, Präsident und Geschäftsführer von GM Russland/ GUS, und Dimitry Egorov, Generaldirektor von JV UNISON JSC, unterzeichnet. Die Montage des Opel Corsa wird auf Produktionsanlagen der britisch-weißrussischen Firma UNISON in Minsk stattfinden. Die Fahrzeuge werden für die Märkte der Russischen Zollunion (Russland, Weißrussland, Kasachstan) gefertigt.

„Mit der Corsa-Fertigung in Weißrussland folgen wir konsequent unserer Strategie, Fahrzeuge dort zu bauen, wo sie verkauft werden. Die Lieferung von Montagesätzen in einen expandierenden Markt bedeutet außerdem eine zusätzliche Auslastung unserer Werke in Eisenach und Saragossa“, freut sich Opel-Produktionsvorstand Peter Thom über die neue Zusammenarbeit mit UNISON.

In Minsk werden ab 2014 alle bereits im russischen Markt angebotenen Opel Corsa-Versionen gebaut, lediglich die leistungsstarken OPC-Varianten werden weiterhin aus Westeuropa importiert. UNISON steuert zu dem gemeinsamen Projekt die Produktionsanlagen bei, von Opel kommt das Fertigungs-Knowhow – beides zusammen garantiert Fahrzeuge, die den strengen, weltweit gültigen Qualitätsrichtlinien von GM entsprechen.

Die Corsa werden als so genannte SKD-Bausätze (Semi Knocked Down) aus den Opel-Werken Eisenach (Dreitürer) und Saragossa (Fünftürer) geliefert und in Weißrussland endmontiert. Geplant sind 7.000 Einheiten für das erste volle Produktionsjahr. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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