14. Juni 2013

Urlaub-Tipps : Bis zu 5.800 Euro Strafe für die Überschreitung der Promillegrenze

Frau telefoniert am Steuer

Telefonieren am Steuer. Foto: Allianz/Auto-Reporter.NET

Bald beginnt für viele Deutsche die schönste Zeit des Jahres. Ab dem 19. Juni beginnen in Deutschland die Schulferien. Ein Drittel der Deutschen bleibt auch im Urlaub am liebsten im eigenen Land. Ein weiteres Drittel macht Ferien bevorzugt im benachbarten Ausland. Um sicher auf die große Fahrt zu gehen, rät der Präsident des Hessischen Kfz-Gewerbes, Jürgen Karpinski, das Auto vorher zum Urlaubs-Check in die Kfz-Meisterwerkstatt zu bringen. „Dort wird alles unter die Lupe genommen, was für Sicherheit und Funktionsfähigkeit wichtig ist.“

Bei Reisen ins Ausland sind darüber hinaus einige Regeln zu beachten. Das fängt beim Tempolimit an. Auf Autobahnen gilt in Europa überwiegend Tempo 130 als Grenze, innerorts ist 50 Kilometer pro Stunde Standard, außerorts sind 90 km/h die Regel. Doch es gibt Ausnahmen. Beim Grenzübertritt sollten die Hinweisschilder beachtet und vorher Informationen über das Internet eingeholt werden. Beispielsweise gilt inzwischen auch in den meisten europäischen Ländern die Licht-Pflicht am Tag. „Eine Missachtung dieser Vorschriften kann sehr schnell teuer werden.“ warnt Präsident Karpinski.

Als Sicherheitsausrüstung gehören Warndreieck und Verbandkasten immer an Bord eines Fahrzeugs. Das Tragen von Warnwesten bei Panne oder Unfall ist vielfach vorgeschrieben, etwa in Belgien, Italien, Spanien. In anderen Ländern reicht das Mitführen, etwa in Frankreich, Kroatien oder Österreich. Sinnvolles Zubehör sind außerdem Abschleppseil und Starthilfekabel.

Karpinski weist darauf hin, unbedingt auf die Geschwindigkeitsbeschränkungen zu achten. Wer zirka 20 km/h schneller ist als geboten, ist in Italien ab zirka 160 Euro dabei, in Schweden ab 270 Euro und in Norwegen ab 480 Euro.

„Auch das Handy am Ohr sollte durch eine Freisprecheinrichtung ersetzt werden und Alkohol gehört schon gar nicht ans Steuer“ rät der Präsident. Das Überschreiten der Promillegrenze kostet in Dänemark einen Nettomonatsverdienst, in Großbritannien sogar bis zu 5.800 Euro und in Italien ab 500 Euro.

Ganz wichtig: Ab einer Höhe von 70 Euro können die EU-Bußgelder auch in Deutschland eingetrieben werden.    (Auto-Reporter.NET)

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