19. Juni 2013

Hochwasser in Deutschland – MAN hilft Helfern

Der Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern MAN unterstützt Fluthelfer, die selbst in Not geraten sind und spendet 30 000 Euro an die Aktion „Hilfe für Helfer“ des Landesfeuerwehrverbandes Bayern e.V. MAN engagiert sich damit in einem Bereich, der eng mit seiner Geschäftstätigkeit verbunden ist. Als Marktführer bei Feuerwehrfahrzeugen in Deutschland hält das Unternehmen seit vielen Jahren engen Kontakt zu den Feuerwehren.

MAN Feuerwehrfahrzeug beim Einsatz

Foto: MAN/Auto-Reporter.NET

Während sich die meisten Spendenaktionen naturgemäß an die Flutopfer richten, werden die vielen Helfer oft übersehen, die ihrerseits selbst auf Unterstützung angewiesen sind. Dabei handelt es sich beispielsweise um Feuerwehrleute im Raum Deggendorf und Passau. „Viele haben dort unermüdlich gegen die Wassermassen gekämpft, während ihr eigenes Haus den Fluten zum Opfer fiel“, sagt der Geschäftsführer des Landesfeuerwehrverbandes Bayern, Uwe Peetz, und ergänzt: „Ich freue mich, dass wir diesen Kollegen nun unsererseits zur Hand gehen können.“

Auch MAN selbst war von der Flut bedroht. Das direkt an der Donau gelegene Werk Deggendorf von MAN Diesel & Turbo konnte nur durch den unermüdlichen Einsatz seiner Mitarbeiter vor einer Überflutung bewahrt werden. Dank der rechtzeitigen Vorbereitungen und des außergewöhnlichen Engagements der Belegschaft ist das Werk eine trockene Insel inmitten der Wassermassen geblieben. Standortleiter Dr. Josef Dachs lobt den Teamgeist seiner Mannschaft: „Nur dank des vorbildlichen und unermüdlichen Einsatzes der Mitarbeiter am Standort Deggendorf ist es gelungen, trotz dieses historisch hohen Wasserstandes der Donau den Standort und die Fertigungseinrichtungen zu schützen und trocken zu halten.“

Mitarbeiter, die persönlich vom Hochwasser betroffen sind und entweder nicht zur Arbeit kommen konnten oder Hochwasserschäden privat zu beseitigen haben, wurden unbürokratisch freigestellt. Außerdem erfolgt die Gewährung von Urlaub, Gleitzeit oder auch unbezahlter Freistellung unproblematisch. „Unseren extrem engagierten Mitarbeitern in Deggendorf haben wir es zu verdanken, dass die Wasserschutzwände rund um das Werk von MAN Diesel & Turbo in Deggendorf gehalten haben. Wir sehen es als unsere unternehmerische Pflicht und Verantwortung, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Deggendorf, die von der Flut betroffen sind, zu unterstützen“, erklärt Personalvorstand Jochen Schumm.

Nicht nur die Mitarbeiter, auch die Fahrzeuge von MAN haben zur Flutbekämpfung einen wichtigen Beitrag geleistet. Um sich den Weg durch überflutete Straßen zu bahnen, Tonnen von Schutt abzutransportieren und die Hilfsmannschaften von Einsatzort zu Einsatzort zu bringen, setzen THW und Bundeswehr MAN-Allradgiganten ein, die auch in Wassertiefen bis 1,20 Meter dauerhaft arbeiten können. (Auto-Reporter.NET/hhg)

Unternehmen Feuerwehr / Feuerwehrfahrzeug / MAN /

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