25. Juni 2013

Ratgeber: Mit der richtigen Strategie günstig tanken

Die Benzinpreise an deutschen Tankstellen steigen stetig. Gleichzeitig gibt es regional und tagesaktuell eine große Preisspanne. Über das Internet oder Tank-Apps lässt sich häufig die günstigste Tankstelle in der Umgebung finden. Preisvergleiche und weitere Tipps können langfristig dazu beitragen, beim Tanken Geld zu sparen.

Die frühere Regel, dass Sonntag Tanktag ist, gilt heute nicht mehr universell. Dennoch sind am Sonntagnachmittag und auch an anderen Wochentagen vor den Abendstunden die Preise oft etwas niedriger. Ein tagesaktueller Preisvergleich lohnt sich immer, da es an derselben Tankstelle zu Preisschwankungen von bis zu 14 Cent kommen kann. Wie der Verbraucherinformationsdienst clever-tanken.de herausgefunden hat, lag die bundesweite tägliche Preisspanne im Jahr 2012 bei 15 bis 16 Cent. Wer stets an der teuersten Tankstelle tankt, zahlt je nach Modell und Fahrleistung im Jahr bis zu einige hundert Euro zusätzlich.

Noch vor einigen Jahren war die Suche nach dem günstigsten Benzinpreis für einige ein Hobby. Inzwischen greifen immer mehr Autofahrer zu Tank-Apps für Smartphones. Apps orten über GPS den Standort des Benutzers und liefern in Echtzeit einen Überblick über die günstigsten Tankstellen in der Umgebung. Die Verbraucherinformationsdienste bieten diesen Service zudem auf ihren Websites an. Autofahrer können sich mit Hilfe einer Tank-App die Benzinpreise der Tankstellen entlang der zu fahrenden Strecke anzeigen lassen und dementsprechend ihre Fahrtroute planen. Meist lohnt es sich allerdings nicht, einen Umweg zur günstigeren Tankstelle zu fahren.

Neuere Navigationsmodelle versprechen, die Autofahrer möglichst spritsparend an ihr Ziel zu führen. Hier ist darauf zu achten, dass wirklich eine Strecke genutzt wird, die nicht nur kurz, sondern vor allem gleichmäßig zu fahren ist um häufiges Beschleunigen zu vermeiden.

Auf den ersten hundert gefahrenen Metern verbraucht ein Auto mit Benzinmotor vor allem im Winter besonders viel Sprit, da der Motor mit fetterem Gemisch läuft. Wer also oft nur kurze Strecken fährt, wird sich dementsprechend häufiger an der Zapfsäule wiederfinden.

Pünktlich zu Ferienbeginn steigen die Benzinpreise außerdem um mehrere Cent. Besonders dann lohnt sich vor allem der regionale Preisvergleich. Meist beginnen die Ferien nicht in allen Bundesländern am selben Tag. Die Benzinpreise variieren von Bundesland zu Bundesland und sogar von Stadt zu Stadt sehr stark. Mit Hilfe einer App lässt sich durch die effiziente Planung der Fahrtstrecke bares Geld sparen. (ampnet/deg)

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