26. Juni 2013

Halbzeit bei der historischen Alpenfahrt

Klassische Rolls-Royce Silver Ghost 48 an der Zahl

Rolls-Royce Silver Ghost.

Die historische Alpenfahrt, die vor gut einer Woche in Wien gestartet wurde, feierte ihre Halbzeit mit einem besonderen Höhepunkt: Die 48 teilnehmenden klassischen Rolls-Royce Silver Ghost trafen im italienischen Riva del Garda auf die Fahrzeuge des 20-Ghost Clubs. Daraus ergab sich die größte Zusammenkunft dieses legendären Automobils in der jüngeren Geschichte, zumal auch noch einige Mitglieder des Rolls-Royce Enthusiasts’ Club mit einigen weiteren Silver Ghost anreisten. Das denkwürdige Treffen wurde mit einem Galaabend und einem großen Brillantfeuerwerk gebührend gefeiert.

Noch am Tag davor ging es für die Teilnehmer der Alpenfahrt hoch hinaus. Sie überquerten das Stilfser Joch, mit 2.757 Metern die höchste Passstraße Italiens. Hier zeigte sich, dass die bis zu 100 Jahre alten Automobile nichts von ihrer Zuverlässigkeit und Mühelosigkeit verloren haben, mit der sie einst den exzellenten Ruf der Marke begründeten: Bei der original Alpenfahrt von 1913 starteten mehrere Rolls-Royce Silver Ghost, um auf den anspruchsvollen Strecken des Hochgebirges ihre Überlegenheit zu dokumentieren. Das werden die Teilnehmer der Neuauflage der Alpenfahrt auch in den folgenden Tagen weiter tun, wenn sie die Route durch die Dolomiten nach Slowenien und Kroatien führt, bevor die Reise nach insgesamt über 2.900 Kilometern am 29. Juni in Wien endet.

Stilistisch eng mit der historischen Alpenfahrt verbunden, technologisch aber ein Jahrhundert weiter, ist der Rolls-Royce Ghost aus der neu aufgelegten Alpine Trial Centenary Ghost Collection. Das von den Ingenieuren und Handwerksspezialisten der Bespoke Abteilung entwickelte Fahrzeug begleitet die aktuelle Alpenfahrt. In vielen Details greift das Fahrzeug Elemente des „Radley Car“ auf – jenem Silver Ghost von 1913, der seinerzeit von James Radley gesteuert wurde. Zu den auffälligsten Designmerkmalen der Alpine Trial Centenary Ghost Collection gehören die hellblaue Lackierung, die mattsilberne Motorhaube und – eine Premiere in der jüngeren Geschichte von Rolls-Royce – und der schwarz lackierte Kühlergrill. Aufwendige Intarsienarbeiten im Innenraum, die den topografischen Verlauf der Alpenfahrt widerspiegeln, sind gleichermaßen würdevolle Erinnerung und attraktives Stilmittel. (Auto-Reporter.NET)

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