2. Juli 2013

Verkehrssicherungspflicht: Auf einem Wander- und Radweg muss nur einmal p. a. kontrolliert werden

Familienurlaub mit einem Audi A6 2.7 TDI

Foto: Auto-Reporter.NET

Wird eine Radlerin auf einem „Rundweg für Wanderer und Radfahrer“ in einem Naherholungsgebiet von einem herab fallenden Ast (hier 15 cm stark und 8 m lang) verletzt, so kann sie keinen Schadenersatz und Schmerzensgeld von der Gemeinde verlangen, weil diese ihre  Verkehrssicherungspflicht verletzt habe. Dies dann nicht, wenn nachgewiesen wird, dass die Bäume am Rundweg wenigstens einmal pro Jahr kontrolliert wurden. Eine häufigere Sichtung – wie bei Straßenbäumen sonst üblich, nämlich einmal im belaubten und einmal im unbelaubten Zustand – sei nicht erforderlich gewesen. (OLG Celle, 8 U 61/12) Wolfgang Büser/Auto-Reporter.NET

Autorecht & Urteile Radfahrer / Radweg / Schadenersatz / Verkehrssicherungspflicht /

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.