9. Juli 2013

Verkehrsrecht: Unfallflucht muss bestraft werden – aber es gibt Milderungsgründe

Unfallschaden am Stoßfänger hinten

Foto: Auto-Reporter.NET

Entfernt sich ein Autofahrer nach einem von ihm verschuldeten Zusammenstoß mit einem parkenden Pkw vom Unfallort, ohne auf den Eigentümer des beschädigten Wagens zu warten (so genannte Unfallflucht), so kann er – wird der Vorgang aktenkundig – mit einem Bußgeld sowie einem Fahrverbot bestraft werden. Die Bestrafung kann aber milder ausfallen, wenn der Betreffende schon seit Jahren unbeanstandet gefahren ist und sich „kurz nach dem Unfall“ aus eigenem Antrieb bei der Polizei gemeldet hatte. (Hier belegte der Amtsrichter den Mann mit einem Bußgeld in Höhe von 1.500 € und einem Fahrverbot von 6 Monaten. Das Landgericht Dortmund war zumindest bei der Bemessung des Fahrerlaubnisentzugs großzügiger: Es setzte die Fahrsperre auf 2 Monate herab.) (LG Dortmund, 45 Ns 173/12).  Wolfgang Büser/ Auto-Reporter.NET

Autorecht & Urteile Bußgeld / Fahrverbot / Landgericht Dortmund / Unfall / Unfallflucht / Verkehrsrecht /

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