10. Juli 2013

40 Jahre BMW Hochhaus in München

Das BMW Hochhaus steht schon seit 40 Jahren in München

Das BMW Hochhaus in München.

„Der größte Vierzylinder der Welt: ein Wahrzeichen der Stadt München neben dem Olympia-Park setzt Akzente. Ein Haus der kurzen Wege (drinnen) und der klaren Linien (draußen), ein kühl kalkuliertes Experiment und ein Meilenstein der Architektur. BMW schuf sich Raum für wachsende Aufgaben mit einem Bürohaus der Neuen Klasse“. (Innerbetriebliche Information, 1973)

Die am 18. Mai 1973 offiziell eingeweihte BMW Konzernzentrale ist in den vergangenen Jahrzehnten unbestreitbar zu einer architekturhistorischen Ikone geworden, die weder aus dem Stadtbild Münchens noch aus dem Selbstverständnis des Unternehmens wegzudenken ist. Vierzig Jahre nach Fertigstellung des Baus wurde im Frühjahr 2013 das vom Architekten Professor Karl Schwanzer entworfene Gebäudeensemble von einer Expertenkommission in die Riege der fünfzehn spektakulärsten Firmenzentralen aufgenommen. Zusammen mit dem „Vierzylinder“ genannten Bürobau schaffte es aus Deutschland nur noch eine weitere Konzernzentrale auf die Liste des Architekturportals Emporis.

Das BMW Hochhaus und der angrenzende Museumskomplex markieren nicht nur den Höhepunkt in Karl Schwanzers architektonischem Lebenswerk, sondern setzten in den frühen 1970er Jahren auch bislang unerreichte Maßstäbe im Bereich der modernen Büroarchitektur. Der Wiener Architekt vereinte in seinem Entwurf eine eindrucksvolle Fassadengestaltung mit einem innovativen, flexiblen Raumkonzept und legte damit den Grundstein für eine neuartige und noch immer bestehende Architektur-Philosophie bei BMW. Dem Konzept der „gebauten Kommunikation“ folgend, verbindet der Münchener „Vierzylinder“ den pragmatischen Nutzen seines administrativen Zwecks auf einzigartige Weise mit der Ästhetik architektonischer Kunst.

Darüber hinaus steht der Hochhausbau Schwanzers exemplarisch für die Baukunst der Bundesrepublik in den 1970er Jahren, deren innovative Ingenieursbauten stilprägend sind. Mit seiner Identität als Ingenieursbau reiht sich das Hochhaus in die herausragenden Architekturen dieser Zeit ein und übt bis zum heutigen Tag eine Faszination auf seine Betrachter aus.

Seit 1999 stehen Konzernzentrale und Museum unter Denkmalschutz und gelten längst als eines der Wahrzeichen der Stadt München. Mit der BMW Welt, entworfen von dem international renommierten Architekten Prof. Wolf D. Prix, gestaltete die BMW Group im Jahr 2007 einen weiteren städtebaulichen Fixpunkt für alle an Architektur, Technik, Design und Innovation interessierten Besucher der bayerischen Landeshauptstadt. (Auto-Reporter.NET)

Unternehmen BMW / München / Museum /

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.