12. Juli 2013

Festival of Speed in Goodwood 2013: Erste Ausfahrt für den Alfa Romeo 4C

Roter Alfa Romeo 4C 2013 in der Frontansicht

Alfa Romeo 4C.

Seit 1993 ist das „Festival of Speed“ im englischen Goodwood eine der größten Motorsport-Shows der Welt. Rund 185.000 Fans erwartet Gastgeber Charles Gordon-Lennox, Earl of March und Kinrara, am kommenden Wochenende (11. bis 14. Juli 2013) auf seinem weitläufigen Landsitz. Einer der Hauptdarsteller der exklusiven Gartenparty ist der neue Alfa Romeo 4C. Der kompakte Supersportwagen ist auf dem Anwesen des Earl of March zum ersten Mal in Aktion zu sehen – als Teilnehmer des im Rahmen des „Festival of Speed“ veranstalteten Bergrennens.

Alfa Romeo bringt außerdem sechs historische Rennfahrzeuge mit in die Grafschaft West Sussex ganz im Süden von England. Der für das 24-Stunden-Rennen in Le Mans 1938 gebaute Alfa Romeo 8C 2900B wird ebenso beim „Hillclimb“ auf Zeitenjagd gehen wie ein Weltmeisterwagen Tipo 159 aus der Grand-Prix-Saison 1951, eine Giulia Sprint GTAm von 1970 und ein weiterer Weltmeister, der Sportprototyp Tipo 33 TT 12 aus dem Jahr 1975. Ein Alfa Romeo 2000 Sportiva 2000 (1954) und ein Entwicklungsprototyp des legendären Tipo 33 Stradale (1967) vervollständigen das Team von Alfa Romeo.

Mit seiner Teilnahme beim „Festival of Speed“ in Goodwood feiert Alfa Romeo gleich zwei Geburtstage. Vor 50 Jahren wurde Autodelta gegründet, lange Zeit die offizielle Rennabteilung von Alfa Romeo. Und vor genau 90 Jahren prangte zum ersten Mal das Quadrifoglio Verde auf einem Rennwagen von Alfa Romeo. Ein Tipo RL gewann 1923 bei der Targa Florio auf Sizilien, dem schwierigsten Straßenrennen seiner Zeit. Heute kennzeichnet das vierblättrige Kleeblatt jeweils die sportlichsten Varianten der einzelnen Baureihen von Alfa Romeo.

Der neue Alfa Romeo 4C verkörpert mit Heckantrieb und Mittelmotor die unverfälschte DNA der Marke: Performance, italienisches Design und hohe technische Kompetenz bieten maximales Fahrvergnügen bei zugleich höchster Sicherheit. Die Bezeichnung 4C liefert einen direkten Hinweis auf die große Motorsporthistorie von Alfa Romeo: Schon die auf und abseits der Rennstrecke erfolgreichen 6C- und 8C-Modelle der 1930er und 40er Jahre zielten in ihrer Konstruktion auf das Leistungsgewicht eines authentischen Supersportwagens – sprich einen Wert von unter 4 Kilogramm Gewicht pro PS.

Diesem Credo bleibt auch der neue Alfa Romeo 4C („C“ für „Cilindri“ = Zylinder) treu. Um diesen Wert zu erreichen, setzten die Ingenieure auf Technologien und Materialien, die teils schon in Supersportwagen wie dem Alfa Romeo 8C Competizione zum Einsatz kamen. Dazu zählt neben Kohlefaser auch Aluminium – ein Material-Mix, der in Kombination mit Heckantrieb und Technologien aus existierenden Modellen dem sportlichen Charakter des neuen Alfa Romeo 4C zusätzlich betont. (Auto-Reporter.NET)

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