17. Juli 2013

Europas Pkw-Markt geht im Juni um 6,3 Prozent zurück

Keine Götterdämmerung auf dem europäischen Pkw-Markt. Mit 1,175 Millionen neu zugelassenen Pkw und Kombi gab es im Juni gegenübert dem Vorjahresmonat ein Minus von 6,3 Prozent. Damit ergibt sich nach dem ersten Halbjahr ein Rückgang von 6,7 Prozent.

Der Verkehr in einer Großstadt in Europa

Foto: Auto-Reporter.NET

Von den fünf großen Märkten konnte im Juni abermals nur Großbritannien (214.957) ein Plus von 13,4 Prozent melden. Im gebeutelten Spanien (72.766) konnte die Quote mit 0,7 Prozent fast gehalten werden. In Deutschland (282.913/ -4,7%), Italien (122.008/-5,5%) und Frankreich (191.355/-8,4%)  hielt die allerdings gebremste Talfahrt an.

Auf den mittleren und kleineren Märkten gab es ebenfalls überwiegend negative Ergebnisse. Dänemark (17.550/+20,2%) ist nach wie vor robust und die Problemländer Portugal (12.706/+8,0%) sowie Griechenland 5.648/+2,2 %) können leicht zulegen. Die Niederlande bekommen dagegen ihre Absatzflaute nicht in den Griff. Im Juni gab es mit lediglich 35.285 Neuzulassungen ein Minus von 53,6 Prozent. Im ersten Halbjahr lautet das kumulierte Ergebnis minus 36,0 Prozent.

Bei den Herstellern  gab es konsequenterweise ebenfalls überwiegend Minus-Zahlen, aber auch Überraschungen. Branchenführer VW (144.926) musste einen Rückgang von 6,6 Prozent hinnehmen, während sich Ford (90.629) mit einem Plus von 6,9 Prozent auf Platz zwei  vor Renault (87.243/-3,3%), Opel/Vauxhall (83.883/-7,2%) und Peugeot (72.326/-9,6%) schob.

Dahinter folgt die deutsche Premium-Armada. Angeführt von BMW (64.878 / -7,7%) vor Audi (63.565/-8,9%) und Mercedes (58.866/+ 2,0%), dazwischen schieben konnte sich Citroen (62.235/ -12,4%).Den letzten Platz in den Top Ten ergatterte schließlich Fiat (54.351/-6,0%). (Auto-Repporter.NET/ Hans H. Grassmann)

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