31. Juli 2013

Neue Mensch-Maschine-Schnittstellen sollen den Fahrer entlasten

Human Machine Interface von Continental

Foto: Continental/Auto-Reporter.NET

Der internationale Automobilzulieferer Continental entwickelt die nächste Generation der Mensch-Maschine-Schnittstellen (Human Machine Interface, HMI) im Fahrzeug. Zu ihren typischen Merkmalen gehören größere und hochwertigere Displayflächen. Sie helfen dem Fahrer, die Möglichkeiten seines Fahrzeugs optimal auszuschöpfen: „Moderne Autos bieten dem Fahrer immer mehr Unterstützung“, sagt Eelco Spoelder, Leiter des Continental Geschäftsbereichs Instrumentation & Driver HMI. „Um beispielsweise neue Assistenzfunktionen bis hin zum automatisierten Fahren bedienen zu können, muss das HMI weiter entwickelt werden.

Neue Lösungen dafür zeigen wir auf der IAA 2013.“ Continental integriert nicht nur hochwertige Displays in das Kombiinstrument– ein entsprechend großes Display kann sogar das ganze Instrument darstellen. Der Ersteinsatz eines solchen Frei Programmierbaren Kombiinstruments (FPK) mit innovativen Darstellungsmöglichkeiten erfolgt 2013 in der neuen S-Klasse von Mercedes-Benz. Auch beim Head-up-Display (HUD) stellt Continental die nächste Evolutionsstufe vor: Zehn Jahre nach dem ersten Serienstart eines vollfarbigen HUDs zeigt das Unternehmen ein HUD mit deutlich größerer Anzeige, das ebenfalls neue Darstellungsmöglichkeiten bietet.

Seit Jahren gewinnen Displays als Anzeigefläche im Kombiinstrument stetig an Bedeutung. „Dabei spielen inzwischen auch in der Unterhaltungselektronik erworbene Nutzungsgewohnheiten eine Rolle“, erläutert Spoelder, „fotorealistische Darstellungen und 3D-Animationen etwa sind im Kombiinstrument neue Features, um Informationen visuell intuitiv erfassbar zu machen.“ Beispielsweise untersucht Continental derzeit im eigenen Ergonomielabor in Babenhausen, wie sich autostereoskopische 3D-Darstellungen im Kombiinstrument sinnvoll zur Unterstützung des Fahrers nutzen lassen.

Potenzial hat diese Technik auch für einen neuen Instrumententyp: Das Frei Programmierbare Kombiinstrument (FPK) besteht aus einem einzigen durchgehenden 12,3-Zoll-TFT-Display. Auf dieser großen Fläche lassen sich unterschiedlichste Anzeigeformen nahtlos kombinieren – von der konventionellen Rundanzeige bis zur grafischen Umsetzung mit räumlicher Tiefe. Wenn das HMI-Konzept es vorsieht, lässt sich ein FPK zusätzlich an unterschiedliche Bedürfnisse einzelner Fahrer anpassen. Stil, Größe und Farben der Darstellung lassen sich dabei ebenso modifizieren wie der Umfang der gezeigten Informationen. (Auto-Reporter.NET)

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