2. August 2013

Deutscher Pkw-Markt legt im Juli leicht zu

KBAMit 253.146 neu zugelassenen Pkw und Kombi gab es auf dem deutschen Automarkt gegenüber dem Vorjahresmonat ein Absatzplus von 2,1 Prozent, so dass sich das bisherige Gesamt-Minus auf 6,7 Prozent verringerte. Mit 136,8 g/km ging der durchschnittliche CO2-Ausstoss um 3,6 Prozent zurück. Die Verkäufe von Elektroautos bleiben weiter niedrig: Lediglich 515 Stromer fanden einen Abnehmer.

Auch bei den Nutzfahrzeugen gab es endlich mal wieder ein positives Ergebnis. Die Lkw-Verkäufe (23.305) stiegen um 3,3 Prozent und bei den Sattelzugmaschinen (2.546) ging es um 2,1 Prozent nach oben. Nach sieben Monaten beträgt das Minus aber immer noch 7,8 bzw. 15,5 Prozent. Eine kräftige Absatzsteigerung gab es bei den Motorrädern (16.305) mit einem Plus von 13,0 Prozent, so dass das Gesamtminus mit 1,7 Prozent derzeit gering ist.

Sehr unterschiedliche Ergebnisse gab es bei den Top Ten-Anbietern. Marktführer VW (55.525) verzeichnete ein Minus von 5,5 Prozent und auch bei Audi (21.814 / -10,1%) gaben die Verkäufe nach, während Mercedes(25.117/+12,8%) und BMW(18.337 / +12,5%) zweistellig zulegen konnten. Für die Münchener reichte dies aber nicht, Opel vom vierten Platz zu verdrängen. Mit 18.591 Einheiten und einem Plus von 10,9 Prozent scheinen die Rüsselsheimer endlich aus der Talsohle zu kommen.

Platz sechs sicherte sich Ford (17.739/+1,7%) vor Skoda (11.913/+29,3%), Renault (9.023), das sich über ein Plus von 4,6 Prozent freuen darf, Hyundai (7.995+5,7%) und Seat (7.498 / +21,9%), dessen Höhenflug weiter anhält. Unter den großen und mittleren Anbietern weist nach sieben Monaten die spanische VW-Tochter mit 29,0 Prozent die mit Abstand höchste Verkaufszunahme auf. Davon können Peugeot (4.995/ -14,0%) und Citroen (3.845 / -9,9%) derzeit leider nur träumen. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)

Wirtschaft & Politik Automarkt / Deutschland / Pkw-Markt /

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.