6. August 2013

Messring baut Testanlage für Daimler in Stuttgart

Planungsmodell Technologiezentrum in Stuttgart

Planungsmodell Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit bei Daimler in Stuttgart.
Foto: Auto-Medienportal.Net/Messring

Die Daimler AG hat ihren Großauftrag für den Neubau eines zukunftsweisenden Technologiezentrums Fahrzeugsicherheit an Messring vergeben. Das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit, das für die neuesten Entwicklungen und Regularien der integralen Fahrzeugsicherheit ausgelegt ist, wird direkt neben dem bestehenden Entwicklungszentrum der Daimler AG in Stuttgart Sindelfingen errichtet. Prüfsysteme für PKW, LKW, Busse inklusive der Möglichkeit unter verschiedenen Winkeln zu testen und eine Schlittenanlage zur Simulation von Gesamtfahrzeug-Crashs gehören zum Auftrag. Das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit ist zudem für Tests mit alternativen Antrieben und Pre-Safe-Funktionen ausgelegt.

Bei seiner geplanten Fertigstellung im Jahr 2016 wird das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit zu den modernsten automobilen Testzentren der Welt gehören. Bis Mitte 2016 entsteht ein 273 Meter langes, 172 Meter breites und bis zu 23 Meter hohes Gebäude. Insgesamt wird das Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit über eine Geschossfläche von 55 000 Quadratmeter und eine 8100 Quadratmeter große Versuchshalle verfügen. Dies ermöglicht dem Stuttgarter Konzern eine größtmögliche Bandbreite an Fahrzeug- und Schlittenversuchen. Die Dimensionen des fortschrittlichen Testgeländes erlauben die Durchführung aller erdenklichen Testszenarien.

Technologisch abgerundet wird diese Anlage durch die Integration der LED-Scheinwerfer-Systemlösungen von Messring. Die Daimler AG setzt bei ihrem Projekt in Sindelfingen auf diese LED-Technik, um die Präzision und Sicherheit seiner Fahrzeug- und Schlittenversuche zu garantieren.

Neben dem Schwerpunkt Passive Sicherheit werden im Technologiezentrum Fahrzeugsicherheit künftig auch im besonderen Maß die Anforderungen berücksichtigt, die neue alternative Antriebs- und Fahrzeugkonzepte stellen. Außerdem werden hier die Potenziale von Pre-Safe und Assistenzsystemen in der Vorunfall- und Crashphase weiter erforscht und entwickelt.

„Dieses Projekt ist vom Gesamtvolumen eines der größten in der Geschichte von Messring“, erläutert Dierk Arp, Geschäftsführer bei Messring. „Gleichzeitig ist es für uns ein großes Jubiläum, da dies unsere 100. komplette Crashtestanlage ist, die wir seit 1970 selbst geplant und gebaut haben“. (ampnet/deg)

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