19. August 2013

Mike Rockenfeller nach dem turbulenten DTM-Rennen auf dem Nürburgring

Schaeffler Audi RS 5 DTM #19 (Audi Sport Team Phoenix), Mike Rockenfeller

Mike Rockenfeller.

Mit einer starken Aufholjagd und Platz 4 hat Mike Rockenfeller dieTabellenführung beim turbulenten DTM-Rennen auf dem Nürburgring weiter ausgebaut. Mike Rockenfeller:  „Ich bin natürlich sehr zufrieden mit den Punkten – das ist doch klar, wenn man nach der ersten Kurve fast Letzter ist. Bei diesen Bedingungen kann alles passieren und es ist optimal gelaufen. Natürlich würde ich lieber auf dem Podium stehen und nach Champagner riechen. Aber das geht halt nicht immer in der DTM, dafür ist es hier zu eng und das Niveau viel zu hoch. Dann muss man nehmen, was man kann. Und der vierte Platz heute ist sehr viel wert.“

Dr. Wolfgang Ullrich (Audi-Motorsportchef): „Das war ein Rennen unter schwierigen Bedingungen – und beste Werbung für die DTM. Es wurde überall im Feld gekämpft und gerangelt, auch unter Markenkollegen. Für meinen Geschmack gab es heute vielleicht etwas zu viele Duelle zwischen unseren Jungs, aber den Zuschauern hat das bestimmt gefallen. Mike (Rockenfeller) und sein Team haben nach dem Schreck in Kurve eins alles richtig gemacht – das waren heute ganz wichtige Punkte im Titelkampf.“

Dieter Gass (Leiter DTM): „Das war ein abwechslungsreiches und interessantes Rennen. Wenn man sich den Start anschaut und in der ersten Kurve seinen Meisterschaftsführenden neben der Strecke sieht, ist das der schlechteste Beginn, den man sich vorstellen kann. Wir waren ganz hinten, haben aber die richtige Entscheidung gefällt, Mike (Rockenfeller) hinter dem Safety-Car an die Box zu holen und ihm Regenreifen zu geben, obwohl das noch nicht als Pflicht-Boxenstopp zählen konnte. Aber es war deutlich, dass es für die gegebenen Bedingungen der richtige Reifen war. Wenn man von hinten nach vorn kommen möchte, ist dies die einzige Chance, die man hat. Von dem Zeitpunkt an ist das Rennen sehr gut gelaufen. Man hätte sich noch mehr erhoffen können, nachdem Mike vor den ersten Boxenstopps einen relativ deutlichen Vorsprung hatte. Aber bei diesem Rennverlauf und den schwierigen Bedingungen müssen wir mit dem Ergebnis wirklich zufrieden sein.“ (Auto-Reporter.NET)

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