3. September 2013

Deutscher Pkw-Markt geht im August um 5,5 Prozent zurück

kbaMit 214.044 neu zugelassenen Pkw und Kombi ging der deutsche Automarkt im August gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,5 Prozent zurück. Nach acht Monaten ergibt sich damit ein Gesamtminus von 6,6 Prozent. Mit 51,7 Prozent waren mehr als die Hälfte aller Neuwagen Benziner, gefolgt von den Diesel-Pkw (46,6%). Mit einem Zuwachs um 76,1 Prozent wiesen die Stromer die stärkste Aufwärtsentwicklung auf – mit 435 Neuzulassungen spielen sie aber nach wie vor eine untergeordnete Rolle.

Bei den Nutzfahrzeugen verzeichneten bis auf die Busse (422 / +4,2%) alle Segmente ebenfalls Rückgänge. Bei den Lkw (18.436) betrug das Minus 8,7 Prozent und bei den Sattelzugmaschinen (1.932) 10,8 Prozent.

Von den Top Ten-Herstellern konnten immerhin sechs Anbieter Zuwächse verzeichnen, blieben allerdings bis auf Seat (+26,7%) und Skoda (+1,7%) nach acht Monaten alle in den „roten“ Zahlen. Spitzenreiter VW (39.923/-16,7%) büßte im August auch prozentual am meisten ein. Von den Premium-Anbietern konnten Mercedes (22.391/+6,3%) und BMW (17.571/+11,1%) zulegen, während Audi (21.623) ein Minus von 4,3 Prozent hinnehmen musste. Aber immerhin verteidigten die Ingolstädter klar ihren dritten Rang.

Einen Rückschlag gab es für den Fünftplatzierten Opel (13.839/-11,2%) Während Ford (13.454/+4,3%), Renault (7.687/+1,4%) und Hyundai (7.436/+2,8%) zulegen konnten, gab es für Skoda (10.802/-2,3%) einen kleinen Dämpfer. Prozentual am stärksten legte mal wieder Seat (6.602/+11,6%) zu, auch wenn die Steigerungsrate etwas zurück ging. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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