4. September 2013

BMW und Peugeot gehen wohl getrennte Wege

BMW und Peugeot werden ihre Motorenkooperation wie erwartet wohl nicht über 2016 hinaus verlängern. Der Münchener Autobauer arbeite an einem eigenen Baukasten für Motoren, bekräftigte ein Sprecher des Konzerns am Mittwoch gegenüber der „Automobilwoche“. Nach dem Einstieg von General Motors bei den Franzosen hatte BMW bereits die Zusammenarbeit mit Peugeot bei der Hybrid-Technik eingestellt.

In einem Interview hatte BMW-Chef Norbert Reithofer das Ende des gemeinsamen Projekts zuletzt im Juli 2013 angedeutet und erneut gesagt, BMW entwickele neben Sechs- und Vierzylindern auch Drei-ZylinderMotoren. Letztere werden auch bei Mini zum Einsatz kommen, wo bisher die im Rahmen der Kooperation von BMW entwickelten und von Peugeot in Großbritannien gefertigten Motoren zum Einsatz kommen.

Ein Sprecher von PSA Peugeot Citroën sagte heute, die Kooperation mit BMW laufe noch bis Ende 2016. Es sei noch zu früh, derzeit irgendeine Aussage über weitere Schritte zu treffen. (ampnet/nic)

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