5. September 2013

IAA 2013: Smart Fourjoy feiert Weltpremiere

Smart Fourjoy ohne Türen und mit vier Sitzen

Auf der IAA zu sehen: Smart Fourjoy

Smart zeigt auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt (12.-22.9.2013) eine Studie, die als kompakter Viersitzer Vorbote einer neuen Smart-Generation und damit das unbeschwerte urbane Lebensgefühl „pure urban joy of life“ verkörpern soll. Der Smart fourjoy bietet vier vollwertige Sitze bei minimaler Fahrzeuglänge. Türen, Heckscheiben und Dach werden noch nicht dargestellt, wodurch der Betrachter freien Blick auf den Innenraum hat.

Mit seinen kompakten Maßen (Länge/Breite/Höhe: 3494/1978/ 1494 Millimeter) und einem Wendekreis von 9,1 Metern setzt der Kleinwagen auf die markentypische Wendigkeit. Dank des aktuellen Electric-drive mit 55-kW-Permanentmagnetmotor bewegt er sich lokal emissionsfrei, agil und ohne Schaltunterbrechungen.

Zahlreiche Designelemente verweisen auf die erste Smart-Baureihe: Dazu zählen unter anderem die extrem kurzen Überhänge, die weit außen in den Ecken platzierten Räder, die in die massive tridion Zelle integrierten Rückleuchten sowie das kugelförmige Kombiinstrument.

Der Smart Fourjoy hat eine senkrechte Front. Im Grill trägt er sein großes Markenemblem. Er verfügt über Lufteinlässe in Wabenstruktur und die überwölbten Karosseriefläche. Ein bestimmendes Merkmal ist die stark ausgeprägte tridion Zelle. Bei der Studie besteht sie aus poliertem Vollaluminium, ihr schimmerndes Hochglanz-Finish soll den Premiumcharakter der Marke betonen. In Kontrast zum Aluminium der tridion Zelle steht der weiße Perleffekt-Lack von Stoßfängern, Fronthaube und Heckklappe.

Die Frontscheinwerfer kommen ohne Deckglas aus, was den dreidimensionalen Eindruck des u-förmigen Tagfahrlichts verstärkt. Bei Front- wie Heckleuchten kommen ausschließlich LED zum Einsatz.

Am auffälligsten im Innenraum sind die beiden futuristisch anmutenden Vordersitze und die ebenso gestaltete Rücksitzbank. Die Sitzschale wirkt wie aus einem Guss. Die Rückseite der Sitze ist in Dunkelchrom ausgeführt. Seitlich schlingt sich um die Sitze eine kederartige Linie, die ebenso petroleumfarben wie die Plexiglas-Akzente im Exterieur ist. Am Fahrzeugboden wechseln sich perforierte und glatte Flächen ab. Da der Boden dunkel gehalten ist, scheinen die Sitze zu schweben.

Die Armaturentafel besitzt Tiefenwirkung und greift mit Waben und Verlauf zwei Themen des Exterieurs auf. Der massive Instrumententräger besteht aus transparentem, beleuchtetem Plexiglas, in das Aussparungen gefräst wurden.

Der im Heck untergebrachte Elektroantrieb basiert auf dem aktuellen Smart Fortwo Electric Drive. Dank seines 55-kW-Permanentmagnet¬motors lässt sich der Fourjoy agil und spritzig fahren.

Die Lithiumionen-Batterie besitzt eine Kapazität von 17,6 kWh. Komplett entleert, lässt sich die Batterie in den Stromsystemen der meisten Länder mit einer Ladezeit von maximal sieben Stunden an der Haushaltssteckdose oder Ladestation wieder voll aufladen. Mit dem 22-kW-Bordlader und einem Schnellladekabel kann die Ladezeit an einer Wallbox oder öffentlichen Ladestation auf unter eine Stunde verkürzt werden. (ampnet/nic)

IAA Fahrzeugstudie / Smart / Smart Fourjoy / Viersitzer /

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