26. September 2013

Vorstellung Volkswagen Cross-Up: Anderthalb Zentimeter höher in die Nische

SUV sind schick und mittlerweile auch längst im Kleinwagensektor angekommen. Neben echten Allradern gibt es eine ganze Reihe von Modellen, die sich nur optisch als Offroader tarnen. Dieses Konzept verfolgt Volkswagen schon seit Jahren: Mit Cross Polo, Cross Golf, Cross Touran und Cross Caddy pflegt Europas größter Autohersteller gleich in vier Baureihen den rustikaleren Auftritt. Im November kommt Nummer Fünf dazu: der Cross-Up.

weißer Volkswagen Cross-Up in der Frontansicht Volkswagen Cross-Up in weiß in der Seiten und HeckansichtWirkt schon der Up an sich sympathisch, so gilt dies für den nur als Viertürer erhältlichen Neuzugang erst recht. Schwarze Beplankung an den Kotflügeln, silberfarbene Einsätze in den Stoßfängern, ein etwas größerer und klassischer Kühlergrill, angedeuteter Unterfahrschutz an Front und Heck sowie die serienmäßige Dachreling sind die auffälligsten Cross-Kennzeichen. Wer etwas genauer hinschaut, erkennt, dass der Wagen auch noch etwas höher auf der Straße steht. Das so genannte Schlechtwetterfahrwerk spendiert anderthalb Zentimeter mehr Bodenfreiheit. Die machen aus dem Cross-Up natürlich keinen Geländegänger, sorgen aber für eine leicht erhöhte Sitzposition und sind auch im bordsteinreichen Großstadtdschungel sowie beim Sonntagsausflug an den Baggersee mit Sicherheit kein Nachteil.

Keine Frage, der Up macht eine gute Figur, zumal das Farbspektrum der Karosserie aus Kontrastgründen bewusst eingeschränkt ist. Dazu gibt es – ebenfalls aufeinander abgestimmt – verschiedenfarbige Armaturenbrettblenden (neudeutsch: Dash Pad) und nur dem Cross-Up vorbehaltene bunte Sitzbezüge. Unter der Haube arbeitet ausschließlich die stärkere der beiden 1,0-Liter-Benzinerversionen. Die 55 kW / 75 PS des Dreizylinders sorgen für ausreichende Fahrleistungen und einen beim Beschleunigen leicht kernig-brummigen Klang. Im Gegensatz zu anderen Vertretern dieser Gattung, lässt sich der Up aber recht schaltfaul fahren, ohne gleich allzu müde zu wirken und belohnt den Fahrer dann mit Durchschnittsverbräuchen von um die fünfeinhalb Liter.

3000 Bestellungen sollen bereits vorliegen. Dennoch bleibt auch der kleinste Cross-Vertreter bei VW ein Nischenprodukt. Anders als es die subjektive Wahrnehmung im Straßenverkehr suggeriert (insbesondere beim Touran), beträgt ihr Anteil an den einzelnen Baureihen im Schnitt fünf oder sechs Prozent. Das sieht Volkswagen für den Up ähnlich, denn die neben dem Sondermodell Move-Up in der exklusiven dunkel-orangenen Außenfarbe wohl attraktivste Form, den Kleinen zu fahren, hat ihren Preis. Fast 14 000 Euro verlangt VW für den Cross-Up, der auf der mittleren Ausstattungsstufe Move-Up basiert, ein paar Extras wie Lederlenkrad und spezielle Einstiegsleisten mitbringt und entsprechend bereinigt 730 Euro Aufschlag kostet – da sind Klimaanlage und Radio noch nicht mit an Bord. (Jens Riedel, ampnet/jri)

Daten Volkswagen Cross-Up

Länge x Breite x Höhe (m): 3,56 x 1,65 x 1,52
Motor: 3-Zylinder-Benziner, 999 ccm
Leistung: 55 kW / 75 PS bei 6200 U/min
Max. Drehmoment: 95 Nm bei 3000 – 4300 U/min
Höchstgeschwindigkeit: 167 km/h
Beschleunigung von 0 auf 100 km/h: 14,2 Sek.
Verbrauch (nach EU-Norm): 4,7 Liter
CO2-Emissionen: 109 g/km (Euro 5)
Effizenzklasse: C
Leergewicht / Zuladung: 996 kg / 379 kg
Kofferraumvolumen: 251 – 959 Liter
Reifen: 185/50 R 16
Wendekreis: 9,8 m
Basispreis: 13 950 Euro

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