4. Dezember 2013

Unfallversicherung: Auch ein Leiharbeitnehmer muss Schmerzen entschädigungslos tragen

Ein Opel Autowerkstatt

Foto: Opel/ dpp

Passiert einem Arbeitnehmer im Betrieb seines Arbeitgebers ein Unfall, so hat er unabhängig davon gegen den Arbeitgeber keinen Anspruch auf Schmerzensgeld, ob das Malheur durch Schuld des Unternehmers eingetreten ist; nur ein vorsätzliches Handeln des Arbeitgebers wäre anders zu beurteilen. Dasselbe gilt, wenn ein Leiharbeitnehmer einen Unfall erleidet. Dies unabhängig davon, dass dieser seinen Lohn von einem anderen Unternehmer, dem Verleiher, bezieht. (Hier führte der Arbeitnehmer die Missachtung der Unfallverhütungsvorschriften ins Feld, behauptete allerdings nicht, dass sein Unglück vom Entleiher geplant gewesen sei.) (LAG Berlin-Brandenburg, 7 Sa 688/13) Wolfgang Büser/ dpp

Autorecht & Urteile Arbeitnehmer / Schmerzensgeld / Unfall / Unfallversicherung /

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