29. Juli 2014

Sparsamster Jaguar braucht weniger als vier Liter

Die sparsamste Version des künftigen Jaguar XE soll sich im Normzyklus mit weniger als vier Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer begnügen. Das bedeutet CO2-Emissionen von unter 100 Gramm pro Kilometer. Großen Anteil daran hat die zu rund 75 Prozent aus Aluminium-Werkstoffen gefertigte Karosserie. Dies ist der höchste Wert im Fahrzeugsegment.

Speziell für den XE hat der britische Autohersteller eine neue hochfeste Aluminium-Legierung mit der Bezeichnung RC5754 entwickelt. Der Werkstoff verfügt über einen erhöhten Anteil an recyceltem Aluminium und trägt mit dazu bei, die von Jaguar für das Jahr 2020 angestrebte Recycling-Quote von 75 Prozent zu erreichen.

Seine Weltpremiere feiert der XE, der unterhalb des XF angesiedelt ist, am 8. September 2014 in London. (ampnet/jri) Foto: Auto-Medienportal.Net/Jaguar

Modellnews Jaguar / Jaguar XE / Mittelklasse /

Kommentare

  • Jan Müller sagt:

    Ich teile die Meinung zu dem neuen Jaguar XE 20d nicht. Ich fahre nun seit 5 Monaten den „Jag“ und bis auf die weiterhin sicherlich elegant-sportliche Optik, hält das Fahrzeug nicht annährend, was Werbung und bisherige Fahrberichte versprechen. Abgesehen von Details, wie sie bereits in diversen Testberichten erwähnt sind – umständliche Bedienung des Touchscreen-Infotainments; Verkleidungen mit unterschiedlicher Optik und Materialgüte, unsaubere Passungen sowie triste, kontrastarme Instrumente wirken für Preisklasse und Anspruch zumindest lieblos, die Karosseriequalität noch nicht ganz geschliffen und reif – ist das oft benannte und vielfach gelobte Achtstufenautomatik ZF 8 HP 45 in Kombination mit Motor (neu entwickelte Ingenium-Familie) sorgt für sehr ruppige und kaum zu beherrschende Anfahrmanöver. In einem anderen Testbericht heißt es „Er hängt gut am Gas, zeigt so gut wie keine Anzeichen von Anfahrtschwächen oder Turbolöchern..“ Das kann ich sowie ein halbes Dutzend befreundeter Testfahrer überhaupt nicht bestätigen. Die ersten drei Gänge sind ein einziges Turboloch, so dass Anfahren und Gas geben keinen Spaß machen. Auch die Elektronik hat starke Macken. Die Reifendruckanzeige leuchtet auf und geht wieder aus – je nach Außentemperatur. Die Start-Stop-Automatik wird nur manchmal durch den Tritt auf die Bremse ausgelöst und startet vollkommen ungewollt wieder. Die ist laut Autohaus Dinnebier zurückzuführen auf den „intelligenten Batteriemonitor“, was Quatsch ist, da alle Autos vergleichbarer Marken diese Funktion problemlos ausführen. Die fehlende Innenraumverkleidung im Inneren des Kofferraumes komplettiert meinen Eindruck. Die Sparsamkeit ist hier auch nicht wahrheitsgemäß beschrieben: 7,7 Ltr pro hundert Kilometer! Das ist die Realität.

    Mein Fazit: Absoluter Fehlkauf und schlechte, nicht einsichtige Betreuung durch das Autohaus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.