28. Juni 2015

Sondermodell des Elektroautos Nissan Leaf

Mit einer Limited Edition des Leaf will Nissan den Elektromobilitäts-Alltag etwas unkomplizierter gestalten. Das Sondermodell des meistverkauften Elektrowagens der Welt basiert auf der Ausstattungslinie Acenta und eröffnet Kunden neben einem Preisvorteil von 800 Euro deutliche Zeiteinsparungen beim Laden der Batterien: Dauert das Stromtanken über einen Typ 1 Ladeanschluss (Wechselstrom bis 3,6 kW) an einer Wallbox bislang ca. 6,5 Stunden, soll nun der gleiche Vorgang dank eines stärkeren Ladeanschlusses mit 6,6 kW Leistung in Kombination mit dem Mode 3 Ladekabel an 22 kW-Ladestationen in 3,5 Stunden abgeschlossen sein. Zum Zeitgewinn kommt eine höhere Flexibilität beim Stromtanken in Stadt und Land: Kunden eines Leaf Limited Edition stehen nun dank des serienmäßigen Mode 3 Ladekabels (Typ 1/ Typ 2) alle öffentlichen Ladesäulen offen.

 Den Leaf Limited Edition bietet Nissan mit 800 Euro Preisvorteil und blauen 17-Zoll-Felgen an. Foto: Nissan/dpp-AutoReporter

Den Leaf Limited Edition bietet Nissan mit 800 Euro Preisvorteil und blauen 17-Zoll-Felgen an. Foto: Nissan/dpp-AutoReporter

Zum Ausstattungsumfang eines Leaf Limited Edition gehören des Weiteren blau getönte 17-Zoll-Leichtmetallfelgen mit Reifen der Größe 215/50 R17, der Solarspoiler zum zusätzlichem Aufladen der 12 Volt-Fahrzeugbatterie und das normalerweise nur im Topmodell Leaf Tekna serienmäßige Winterpaket mit Beheizungen von Sitzen, Lenkrad und Außenspiegeln.

Nissan offeriert die Leaf Limited Edition für 34.420 Euro; bei Miete der Batterie beträgt die unverbindliche Preisempfehlung 28.520 Euro. Neben den erwähnten exklusiven Ausstattungsfeatures kommt das Modell darüber hinaus in den Genuss zahlreicher Details des regulären Leaf Acenta: Wie die Rückfahrkamera, das ‚Carwings‘-Telematiksystem mit Online-Unterstützung und Fernsteuerung von Laden und Klimatisierung über eine App, das Multimedia-System mit 7-Zoll-Touchscreen und Navigation sowie den Schnelladeanschluss. Über diesen zweiten, hinter einer Klappe im Bug installierten Anschluss (Gleichstrom < 50 kW) lassen sich die Batterien in rund 30 Minuten zu 80 Prozent neu aufladen. Der Nissan Leaf bietet zudem Vehicle2Grid, kann also im Unterschied zu anderen E-Autos nicht nur Strom aus dem öffentlichen Netz entnehmen, sondern es in Zeiten von Netzlastspitzen wieder dorthin einspeisen. (dpp-AutoReporter/wpr)

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