22. Juli 2015

Reifen Innovationen bringen mehr Sicherheit

Vor der Urlaubszeit sollte der Autofahrer seine Reifen überprüfen. Im Sommer-Regen füllen sich die Spurrillen der Fahrbahn mit Wasser und Aquaplaning droht. Die Profiltiefe der Reifen sollte mindestens 4 Millimeter betragen, um die Aquaplaning-Gefahr zu verringern.

Der Luftdruck- und der Montageposition-Anzeiger von Nokian Tyres im Informationsfeld auf der Seitenwand bringen mehr Sicherheit

Der Luftdruck- und der Montageposition-Anzeiger von Nokian Tyres im Informationsfeld auf der Seitenwand bringen mehr Sicherheit. Foto: Nokian/dpp-AutoReporter

Aquaplaning beginnt bei 80 km/h im Regen mit neuen Sommerreifen am Auto auf gerader Straße, ergaben Tests von Reifenhersteller Nokian Tyres. Schon bei 60 km/h tritt Aquaplaning bei alten Reifen mit halber Profiltiefe auf.

Reifen mit geringer Profiltiefe haben einen deutlich längeren Bremsweg als neue Reifen bei Nässe. Mit 4 Millimetern Profil ist der Bremsweg über 4 Meter länger als bei neuen Reifen mit 8 Millimetern Profil bei Tempo 80 auf nasser Straße, stellte Nokian Tyres in Bremstests fest.

Zahlen von 8 bis 3 zeigen die Profiltiefe in Millimetern an, Tropfen warnt vor Aquaplaning

Damit Autofahrer besser die Profiltiefe ihrer Reifen überprüfen können, hat Nokian Tyres eine Innovation erfunden, die die Sicherheit erhöht: den Fahrsicherheits-Anzeiger mit Aquaplaning-Warnung.

Der Fahrsicherheits-Anzeiger mit Aquaplaning-Warnung von Nokian Tyres in den Sommerreifen zeigt dem Autofahrer die Profiltiefe einfach als Zahlen von 8 bis 3 in Millimetern an. Die Zahlen verschwinden nacheinander, wenn sich der Reifen abnutzt und seine Profiltiefe geringer wird. Ein Aquaplaning-Warnanzeiger darin warnt mit einem Tropfensymbol vor Aquaplaninggefahr. Der Tropfen bleibt bis zu 4 Millimetern Profil sichtbar. Wenn der Tropfen nicht mehr zu sehen ist, sollte man seine Reifen erneuern, um genügend Sicherheit zu haben. Diese Innovation hat kein anderer Reifenhersteller.

Wenn Aquaplaning doch eintritt, verliert der Fahrer die Kontrolle über sein Auto. Dann sollte er nicht bremsen. „Bei Schaltgetriebe, Kupplung treten. Bei Automatik, Fuß vom Gas. Nicht das Lenkrad bewegen, bevor die Reifen wieder Kontakt mit der Straße haben“, erklärt Matti Morri, Leiter des technischen Kundenservices von Nokian Tyres.

Geld sparen, ohne die Sicherheit zu vernachlässigen – die Luft in den Reifen kostet nichts

„Der richtige Reifendruck ist ein wichtiger Sicherheitsfaktor – eine Art Lebensversicherung. Wenn der Reifen zu wenig Luft hat, reagiert das Fahrzeug langsamer. Sein Bremsweg ist länger und sein Griff schlechter verglichen mit einem Reifen mit dem korrekten Luftdruck.“

Wenn nur ein einziger Vorderreifen 1 bar (100 kPa) weniger Luft als empfohlen hat, verlängert sich der Bremsweg des Autos bis zu 10 Meter auf nasser Straße, hat der ADAC getestet. Wenn alle 4 Reifen 1 bar zu niedrigen Luftdruck haben, beträgt der Seitengriff weniger als die Hälfte wie mit dem richtigen Luftdruck.

„Reifendruck alle 3 Wochen überprüfen“, empfiehlt Experte Morri den Autofahrern. „Wenn der Druck zu niedrig ist, verbraucht das Auto mehr Kraftstoff. Das sieht man an der Tankrechnung. Luft in die Reifen zu pumpen, ist dagegen kostenlos.“ Ein Reifen mit dem richtigen Luftdruck kann über einen halben Liter Benzin sparen auf 100 Kilometer, weil der Rollwiderstand bis zu 10 % geringer wird.

Luftdruck- und Montageposition-Anzeiger im Informationsfeld: der richtige Druck und die Position des Reifens am Auto beim Reifenwechsel. (dpp-AutoReporter)

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