27. August 2015

Peugeot 308 Racing Cup: Von der Straße auf die Rennstrecke

Die Ingenieure von Peugeot Sport haben mit dem 308 GTi die radikalste Version der Modellreihe geschaffen. Doch damit nicht genug, der erste Schritt von der Straße hin zum Rennsport ist mit dem Peugeot 308 Racing Cup nun getan.

Peugeot 308 Racing Cup. Foto: Peugeot

Peugeot 308 Racing Cup. Foto: Peugeot

Die großzügigen, aerodynamischen Formen aus der Hand der Peugeot Designer deuten an, was sich unter dem Kleid des Peugeot 308 Racing Cup befindet. Rennsporttechnologie für anspruchsvolle, leistungsorientierte Kunden auf der Suche nach intensivem Fahrerlebnis. Der 308 Racing Cup verfügt über den gleichen 1,6-Liter-THP-Grundmotor wie der 308 GTi by Peugeot Sport. Der Bolide setzt jedoch in seiner aktuellen, ersten Entwicklungsstufe eine Leistung von 308 PS frei – 36 PS mehr als die Straßenversion.

Das vom ohnehin schon äußerst temperamentvollen Peugeot 308 abgeleitete Modell besticht durch ein kraftvolles und eigenständiges Design.

Die mit Blick auf die Reifen verbreiterten Kotflügel verhelfen dem Peugeot 308 Racing Cup zu athletischen Dimensionen. So legt der Bolide im Vergleich zum 308 GTi insbesondere in der Breite um 106 mm auf 1.910 mm zu. Der für den nötigen Anpressdruck auf die Hinterachse sorgende Heckflügel ist direkt an das WTCC-Reglement angelehnt.

Die Front- und Heckschürze, aber auch die Spoilerlippe sind modellspezifisch und verleihen dem Peugeot 308 Racing Cup neben aerodynamischen Vorteilen zudem einen aggressiven Look. Abgerundet wird sein Auftritt durch ebenfalls spezifische 18-Zoll-Felgen mit Slicks oder Regenreifen.

Der 1,6-Liter-THP-Motor stammt direkt aus dem 308 GTi by Peugeot Sport. Aufgrund der starken Konkurrenz im Motorsport versuchten die Motorspezialisten aus dem französischen Vélizy neue Leistungspotenziale zu erschließen. Dank des Turboladers aus dem Peugeot 208 T16 erreicht das Fahrzeug bereits jetzt eine Leistung von 308 PS. Im Rahmen weiterer Entwicklungsarbeiten könnten auch noch höhere Werte erzielt werden.

Der PEUGEOT 308 Racing Cup übernimmt auch Fahrwerksbauteile von seinem für den Straßeneinsatz konzipierten Zwillingsbruder, wie zum Beispiel die Achsschenkel oder den hinteren Querträger. Unter Berücksichtigung der Erfordernisse des Rennsports haben die Ingenieure jedoch auch spezifische Teile eingesetzt, wie zum Beispiel Bremsen mit Sechs-Kolben-Sätteln. Das Getriebe verfügt über sechs Gänge mit sequenzieller Betätigung über Schaltpaddles. Auch das Gewicht gehörte zu den Entwicklungsschwerpunkten. Beim Peugeot 308 Racing Cup bewegt es sich im Rahmen von nur mehr 1.000 bis 1.050 kg.

Ende 2016 wird der Peugeot 308 Racing Cup weltweit für die Kunden zur Verfügung stehen. Er soll die Nachfolge des RCZ Racing Cup im Rahmen der Markenpokalrennen antreten, aber auch bei Tourenwagen-Serien wie der VLN, der CER, der CITE, der BGDC oder Langstreckenmeisterschaften wie den „24H series“. (dpp-AutoReporter/sgr)

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