18. Oktober 2015

Neuer Lexus GS F mit 477 PS-V8-Motor

 Beim Fahren blitzen die orangefarbenen Brembo-Bremszangen durch 19 Zoll-Räder. Bereifung: 255/35 ZR19 vorn und 275/35 ZR19 hinten. Foto: TMDE/dpp-AutoReporter

Beim Fahren blitzen die orangefarbenen Brembo-Bremszangen durch 19 Zoll-Räder. Bereifung: 255/35 ZR19 vorn und 275/35 ZR19 hinten. Foto: TMDE/dpp-AutoReporter

Der neue Lexus GS F wird von einem 5,0 Liter V8-Saugmotor mit 351 kW/477 PS angetrieben. Besonderen Wert legten die Entwickler auf die Handling-Eigenschaften – als Ergebnis anspruchsvoller Rennstreckentests, darunter auf der Nordschleife des Nürburgrings. Der vergrößerte Diabolo-Kühlergrill, die Lufteinlässe und der breite, gedrungene Stand dominieren die Front des GS F, während die groß dimensionierten Bremszangen, der Karbonspoiler am Heck und der Diffusor mit vier trapezförmigen Auspuffendrohren das dynamische Potenzial der Hochleistungs-Limousine zum Ausdruck bringen sollen. Es gibt eine umfangreiche Hightech-Ausstattung und ein dickes Paket an hochmodernen Sicherheits-Technologien, darunter das innovative Lexus Safety System+.

Das Herzstück des neuen GS F ist ein 5,0 Liter V8-Saugmotor, der bei gemäßigter Fahrweise im verbrauchsgünstigen Atkinson-Zyklus arbeitet, bei höherer Leistungsanforderung kehrt das Triebwerk zum normalen Arbeitsverfahren eines Ottomotors zurück. Um die oszillierenden Massen möglichst gering zu halten, arbeitet das Triebwerk mit hochfesten Schmiedepleueln und leichten Titanventilen auf der Ein- und Auslassseite. Damit dreht der Hochleistungsmotor mit ‚D-4S Direkteinspritzung‘ bis in den roten Bereich bei 7300/min; beide Zylinderbänke mit zusammen 32 Ventilen verschaffen dem V8 reichlich Luft zum Atmen. Der erweiterte Verstellbereich der variablen Ventilsteuerung und optimierte Ansaug-/Abgassysteme tragen ebenfalls dazu bei, dass der Hochleistungs-V8 eine Spitzenleistung von 351 kW/477 PS bei 7100/min entwickelt und zwischen 4800 und 5600/min ein Drehmoment-Maximum von 530 Nm bereitstellt.

Die dazu passende Akustik liefert die sogenannte Adaptive Sound Control. Sie reichert die Ansauggeräusche sowie den Motor- und Auspuffsound im Innenraum je nach Gaspedalstellung und Antriebs-Modus zusätzlich an, wobei die elektronisch aufbereitete Unterstützung über die Front- und Hecklautsprecher erfolgt. Dabei übertragen die vorderen Lautsprecher mit steigender Drehzahl höhere Töne, die die Ansauggeräusche und den Motorsound unterstützen. Gleichzeitig liefern die hinteren Lautsprecher dunklere Töne, die den sonoren Auspuffklang in den Innenraum bringen.

Der V8 des GS F ist an eine speziell abgestimmte Achtgang-Automatik mit manuellem Schaltmodus (SPDS, Sport Direct Shift) gekoppelt. Getriebeübersetzung und Gangspreizung sollen sowohl dem sportlichen Anspruch als auch der Forderung nach Verbrauchsreduktion gerecht werden. Während der erste Gang kraftvolle Beschleunigung aus dem Stand ermöglicht, erlaubt die enge Abstufung der mittleren Gänge sowohl beherzte Zwischenspurts als auch eine verbrauchsgünstige Fahrweise. Der achte Gang bietet schließlich zusätzliche Einsparpotenziale bei hohem Reisetempo. Die Getriebesteuerung bietet dem Fahrer eine Auswahl von Fahrprogrammen, die unterschiedlichen Fahrstilen und/oder Bedürfnissen gerecht werden. Über einen Schalter im Cockpit lassen sich die Modi Normal, Eco, Sport und Sport S wählen. (dpp-AutoReporter/wpr)

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